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RAGT integriert Strube: Fusion stärkt nachhaltige Anbausysteme

Die landwirtschaftliche Branche in Deutschland erlebt eine bedeutende Veränderung: Die RAGT Saaten Deutschland GmbH und die Strube D&S GmbH schließen sich zusammen. Bereits ab März 2026 werden ihre Vertriebsaktivitäten unter einer einzigen Organisation vereint. Dies markiert den Beginn einer neuen Ära, in der die beiden Unternehmen ihre Kräfte bündeln, um ein umfassenderes Angebot zu bieten.

Einheitliches Auftreten unter einem Namen

Mit dem vollständigen Zusammenschluss am 1. Juli 2026 wird die Marke Strube vom Markt verschwinden, während sie in die Struktur von RAGT integriert wird. Andreas Albersmeier, Geschäftsführer von RAGT, betont, dass man nun nahezu alle Kulturen züchte, mit Ausnahme der Kartoffeln. Diese Fusion soll neue Möglichkeiten für nachhaltige Anbaupraktiken eröffnen und das Portfolio erheblich erweitern.

Gemeinsame Ziele und erweiterte Kapazitäten

Die beiden Firmen betreiben künftig gemeinsam fünf Zuchtstationen in Deutschland und beschäftigen etwa 400 Mitarbeiter in den Bereichen Züchtung, Produktion und Vertrieb. Ein neues Beratungsteam wird Landwirte sowie die vor- und nachgelagerten Sektoren in den Regionen Nordwest, Ost und Süd unterstützen. Ziel ist es, durch diese gebündelten Ressourcen einen noch besseren Service zu bieten und strategische Synergien zu nutzen.

Pressegespräch auf den DLG-Feldtagen

Details zur künftigen Ausrichtung sollen auf den DLG-Feldtagen in Bernburg bekannt gegeben werden. Beide Unternehmen planen ein Pressegespräch, um ihre erweiterten Sortimente und Beratungsangebote detailliert vorzustellen. Diese Initiative zeigt das Bestreben der Unternehmen, Transparenz zu schaffen und ihre Innovationen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Zukunftsaussichten für die deutsche Landwirtschaft

Die Fusion von RAGT und Strube wird als Schritt hin zu einem effizienteren und wettbewerbsfähigeren Akteur im Bereich der landwirtschaftlichen Züchtung betrachtet. Mit einem gestärkten Portfolio und erweitertem Wissen sind beide Firmen gut positioniert, um der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Agrarlösungen gerecht zu werden.

Das Zusammenlegen ihrer Kräfte könnte nicht nur ihre Marktposition stärken, sondern auch positiven Einfluss auf die gesamte landwirtschaftliche Praxis in Deutschland haben. Es bleibt abzuwarten, wie diese Fusion langfristig umgesetzt wird und welche neuen Produkte daraus hervorgehen.

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