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Neubeginn für Reisch: Traditionsmarke findet in Thüringen neue Heimat

Die Traditionsmarke Reisch, bekannt für die Fertigung qualitativ hochwertiger Anhänger, hat nach einer Insolvenz und dem Verkauf ihres ursprünglichen Standorts in Ehekirchen-Hollenbach eine neue Produktionsstätte in Eliasbrunn-Remptendorf, Thüringen, bezogen. In dieser neuen Umgebung hat die Produktion bereits mit der Fertigung von zwei Aufliegermodellen begonnen. Die neugegründete Reisch GmbH, mit Sitz im thüringischen Eliasbrunn-Remptendorf, bekräftigt ihre Expertise im Bau von Nutz- und Landwirtschaftsfahrzeugen. Diese Produktionsstätte war bereits vorher für die Herstellung von Anhängern für Lkw-Zugmaschinen bekannt.

Im November 2024 übernahm die französische Benalu-Legras-Gruppe, ein führendes Unternehmen im Anhängerbau aus Frankreich, das auch in Polen stark vertreten ist, den Standort. Aktuell konzentriert sich die Produktion in Thüringen auf zwei Hauptmodelle: den als steelpipe-R bekannten Halfpipe und den alubox-R, sowie weitere Volumen-Sattelauflieger.

Die Reisch GmbH zielt darauf ab, sich erneut auf den traditionellen, maßgeschneiderten Anhängerbau nach Kundenwunsch zu spezialisieren. Ob die Fertigung landwirtschaftlicher Anhänger wieder aufgenommen wird, bleibt noch offen. Christian Eiring, der neue Country Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz, konnte dazu noch keine endgültige Aussage treffen, schließt jedoch eine zukünftige Produktion nicht aus. Sein Fokus liegt derzeit auf dem Aufbau eines leistungsfähigen Vertriebs- und Servicenetzwerks. Eiring betont, dass die Marke Reisch nach wie vor eine starke Position im Markt einnimmt und diese weiter ausgebaut werden soll.

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