Anzeige
 

Söder lobt Rainer für CSU-Erfolge in der Agrarpolitik beim Aschermittwoch

Beim politischen Aschermittwoch in Passau hat Markus Söder, der Vorsitzende der CSU, die Aufmerksamkeit auch auf die Agrarpolitik gelenkt. Zur Freude vieler Landwirte betonte er die Wiedereinführung der Agrardieselsubvention als einen bedeutenden Erfolg seiner Partei. Diese Maßnahme, die nach den Protesten der Bauern gegen Kürzungen wieder eingeführt wurde, bringt laut Söder rund 250.000 landwirtschaftlichen Betrieben finanzielle Erleichterung.

CSU lobt eigene Agrarpolitik

Besonders hervorgehoben wurde Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer von Söder. Die Zusammenarbeit mit München sei ein Zeichen für die geänderte Richtung in der Landwirtschaftspolitik unter der CSU-Führung, was von Söder als „wohltuend“ beschrieben wird. Die derzeitige Politik unterscheide sich deutlich von früheren Ansätzen, die oft als bauernfeindlich wahrgenommen wurden.

Söders klare Linie gegen Steuererhöhungen

Söder sprach sich auch entschieden gegen jegliche Erhöhung von Steuern und Abgaben aus. Er versprach, dass weder die Erbschaftsteuer noch die Preise für Benzin und Diesel in Deutschland unter seiner Führung ansteigen werden. Dies begründete er mit der Notwendigkeit des Autos im ländlichen Raum und richtete sich damit besonders an die Bewohner außerhalb städtischer Gebiete.

Kritik an den Grünen wegen Mercosur

Kritisch äußerte sich Söder über die Haltung der Grünen im Europaparlament, die zusammen mit der AfD einer rechtlichen Überprüfung des Freihandelsabkommens Mercosur zugestimmt hatten. In Bezug auf zukünftige Regierungsarbeit forderte er Bewegung seitens des Koalitionspartners SPD und erinnerte daran, dass nicht sie, sondern die Union bei den Wahlen erfolgreich gewesen sei.

Der politische Aschermittwoch als Wahlkampfbühne

Mit Blick auf bevorstehende Kommunalwahlen in Bayern am 8. März nutzte Söder seine Rede auch dazu, im Wahlkampf zu punkten. Dabei betonte er den ernsthaften Charakter des politischen Aschermittwochs und bezeichnete seine Partei als „Armada der Wahrheit“. Diese Aussagen veranschaulichen das Bestreben der CSU, sich klar von anderen Parteien abzugrenzen und ihre Erfolge selbstbewusst zu präsentieren.

Weitere Nachrichten aus der Politik

Bayern will Stickstoff-Obergrenzen statt Rote Gebiete durchsetzen

In der deutschen Agrarpolitik gibt es derzeit bedeutende Diskussionen über die Zukunft der sogenannten "Roten Gebiete". Diese Debatte wird von den Bundesländern...

Agrarminister Rainer sichert GAK-Förderung: Keine Kürzungen geplant

Die Diskussion um die zukünftige Finanzierung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) hat in der deutschen Landwirtschaftspolitik für erhebliche...

EU-Vertragspflicht: Landvolk-Präsident warnt vor Milliardenkosten für Milchbauern

Die Diskussion um eine potenzielle Vertragspflicht zwischen Landwirten und Molkereien innerhalb der Europäischen Union erreicht einen kritischen Punkt. Am Donnerstag könnte es...

Agrarminister Rainer kürzt Ökolandbau-Förderung um 150 Mio. Euro

Angesichts finanzieller Engpässe plant Agrarminister Alois Rainer (CSU) Kürzungen im Agrarhaushalt, die insbesondere den Bereich des Ökolandbaus und der Biodiversität betreffen. Diese...

Baden-Württemberg: Parteien fordern Fördergelder für Tierwohlställe

In Baden-Württemberg stehen am 8. März die Landtagswahlen an, und die agrarpolitischen Sprecher der im Landtag vertretenen Parteien haben im Vorfeld ihre...