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USDA investiert 212 Mio. Dollar in Agrarexporte

Die USA bauen ihre Unterstützung für den Export von Agrarprodukten deutlich aus. Mehr als 212 Millionen US-Dollar stellt das Landwirtschaftsministerium bereit, um amerikanische Erzeugnisse auf Auslandsmärkten gezielt zu positionieren. Im Fokus stehen Programme zur Markterschließung und langfristigen Entwicklung internationaler Absatzmärkte.

Exportförderung für US-Agrarprodukte ausgeweitet

Wie der Auslandsdienst des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) mitteilte, fließen die Mittel in zwei zentrale Instrumente der Exportförderung: das „Market Access Program“ (MAP) und das „Foreign Market Development Program“ (FMD). Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von US-Agrarprodukten im globalen Handel zu stärken und neue Absatzchancen zu erschließen.

Der größte Anteil der Fördersumme – über 181 Millionen US-Dollar – wird über das Market Access Program vergeben. Insgesamt 68 gemeinnützige Organisationen und landwirtschaftliche Kooperativen erhalten Mittel, um verarbeitete Konsumgüter auf internationalen Märkten zu bewerben. Dazu zählen unter anderem tierische Erzeugnisse sowie Futtermittel für Nutztiere.

Langfristige Marktstrategien im Fokus

Weitere rund 31 Millionen US-Dollar entfallen auf das Foreign Market Development Program. In diesem Rahmen werden 18 Handelsorganisationen unterstützt, die sich auf die strategische Entwicklung und Stabilisierung ausländischer Märkte konzentrieren. Anders als beim MAP stehen hier vor allem Rohstoffe und Grundnahrungsmittel im Mittelpunkt.

Beide Programme gelten als zentrale Säulen der amerikanischen Agrarpolitik im Bereich Außenhandel. Sie kombinieren Marketingmaßnahmen mit langfristigen Partnerschaften in wichtigen Importländern. Damit reagiert die US-Regierung auch auf zunehmenden Wettbewerbsdruck im globalen Agrarhandel.

Bedeutung für Landwirtschaft und Futtermittelbranche

Für die US-Landwirtschaft ist die Exportförderung ein entscheidender Faktor. Ein erheblicher Teil der landwirtschaftlichen Produktion wird außerhalb der Landesgrenzen vermarktet. Besonders Branchen wie die Futtermittelindustrie profitieren von stabilen Handelsbeziehungen und gezielter Marktentwicklung.

Mit der aktuellen Finanzzusage unterstreicht das USDA die strategische Bedeutung internationaler Absatzmärkte. Angesichts geopolitischer Spannungen, schwankender Nachfrage und wachsender Konkurrenz bleibt die gezielte Unterstützung von Agrarexporten ein zentrales Element der US-Agrarpolitik.



Quellen: USDA Foreign Agricultural Service, Feedlot

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