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Mögliche Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch zur Finanzierung von Tierhaltungsreformen

Die Bundesregierung erwägt eine Anhebung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf Fleisch als eine mögliche Methode zur Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung. Laut einer Stellungnahme auf eine parlamentarische Anfrage der AfD im Bundestag ist diese Entscheidung derzeit noch offen. Eine solche Finanzierungsweise könnte den Verbrauchern zugutekommen, indem sie einen gesünderen, stärker pflanzenbasierten Lebensstil fördert. Allerdings könnte dies auch zu höheren Kosten für Fleischprodukte führen, was für die Konsumenten eine finanzielle Belastung bedeuten würde.

Die Regierung macht klar, dass sie keine Vorgaben zum Fleischkonsum der Bürgerinnen und Bürger machen möchte. In Deutschland soll jeder individuell entscheiden können, wie viel Fleisch er oder sie konsumieren möchte. Für Empfehlungen zu einer ausgewogenen Ernährung verweist die Bundesregierung auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese unabhängige Organisation empfiehlt eine vorwiegend pflanzliche Ernährung, die reich an unverarbeiteten, saisonalen Gemüse- und Obstsorten, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten sowie Nüssen und pflanzlichen Ölen ist.

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