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Heizölpreise stabil – Nahostkonflikt hält Märkte in Atem

Die internationalen Ölpreise zeigen sich weiterhin stark beeinflusst von der politischen Lage im Nahen Osten. Zwar kam es im Tagesverlauf zu einer leichten Beruhigung, insgesamt bleibt der Markt jedoch angespannt. In Deutschland haben sich die Heizölpreise dadurch nur geringfügig verändert.

Der Brent-Öl-Kontrakt für August wird aktuell mit rund 73 US-Dollar je Barrel gehandelt. Gasöl zur Lieferung im Juni liegt derzeit bei 701 US-Dollar pro Tonne. Der Euro bewegt sich gegenüber dem US-Dollar stabil und wird heute Morgen bei etwa 1,1555 US-Dollar notiert.

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Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran setzen sich mit unverminderter Intensität fort. Eine weitere Eskalation gilt als möglich. Aus Sicht des Ölmarkts steht vor allem die Meerenge von Hormuz im Mittelpunkt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Öltransports verläuft. Eine Blockade durch den Iran oder Angriffe auf Energieinfrastruktur würden das Angebot deutlich beeinträchtigen. Laut britischer Marine gibt es vermehrt Störungen bei Navigationssystemen im Persischen Golf, was die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt.

Gleichzeitig gibt es Hinweise auf mögliche diplomatische Aktivitäten. Der frühere US-Präsident Trump hat beim G7-Treffen erneut seine Haltung bekräftigt, dass der Iran keine Nuklearwaffen besitzen dürfe, und sprach sich für verstärkten Druck auf die Regierung in Teheran aus. Ein Treffen zwischen dem US-Sondergesandten Wittkopf und dem iranischen Außenminister Araghchi wird noch für diese Woche erwartet.

Der Ölmarkt bleibt unter diesen Bedingungen extrem empfindlich gegenüber neuen Entwicklungen. Schwankungen im Tagesverlauf sind weiterhin wahrscheinlich. Ein gestern veröffentlichter Bericht der OPEC zeigt eine Anpassung der Nachfrageprognosen nach oben – sowohl für das laufende als auch für das kommende Jahr. Auf die Preisbildung wirkte sich dies bislang allerdings kaum aus. Auch die wöchentlichen Lagerbestandsdaten aus den USA dürften angesichts der geopolitischen Lage nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Am Währungsmarkt richtet sich der Blick auf die morgige Entscheidung der US-Notenbank. Zwar rechnet der Markt nicht mit einer Veränderung des Leitzinses, doch könnten neue Aussagen zur zukünftigen Geldpolitik richtungsweisend sein. Am gestrigen Tag konnte der Euro gegenüber dem Dollar zunächst zulegen und die Marke von 1,16 US-Dollar überschreiten, gab diese Gewinne jedoch mit Eröffnung des US-Handels wieder ab.

In Deutschland zeigen sich die Heizölpreise zum Wochenauftakt stabil. Regionale Schwankungen bewegen sich derzeit bei etwa einem halben Cent pro Liter. Der Preisanstieg zu Beginn der Woche lässt sich vor allem mit der außergewöhnlich starken Nachfrage seit Freitag erklären. Der hohe Bestelleingang stellt den Handel vor logistische Herausforderungen. In vielen Regionen haben sich die Lieferzeiten bereits deutlich verlängert und liegen mittlerweile bei bis zu drei Monaten.

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