Am gestrigen Nachmittag legten die Rohölnotierungen an den internationalen Handelsplätzen zu, obwohl in den Vereinigten Staaten ein deutlicher Anstieg der Lagerbestände gemeldet wurde. Am heutigen Morgen zeigen die Märkte in Asien hingegen leicht nach unten, sodass sich die Heizölpreise hierzulande voraussichtlich kaum verändern werden.
Für November-Kontrakte der Nordsee-Sorte Brent werden aktuell 67,50 Dollar je Barrel gezahlt. Eine Tonne Gasöl mit September-Lieferung kostet 702 Dollar. Der Euro hält sich gegenüber dem US-Dollar stabil und wird derzeit bei rund 1,1695 Dollar gehandelt.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Die Lage in Osteuropa rückt erneut ins Blickfeld der Ölmärkte. Der Abschuss russischer Drohnen über polnischem Territorium hat die Unsicherheit verstärkt. Marktteilnehmer beobachten, ob weitere Sanktionen gegen Länder folgen, die russisches Öl beziehen. Die Vereinigten Staaten haben Indien bereits mit hohen Strafzöllen belegt. Von europäischer Seite wird bislang keine einheitliche Position erwartet, dennoch gelten zusätzliche Maßnahmen gegen Russland und dessen Abnehmer als möglich, was das weltweite Angebot verknappen könnte.
Obwohl die OPEC+ Staaten ihre Fördermengen ausweiten und die US-Lagerbestände gestiegen sind, hat dies an den Börsen kaum Wirkung gezeigt. Stattdessen überwogen geopolitische Risiken, die die Preise zwischenzeitlich nach oben trieben.
Auf dem Devisenmarkt blieb es vor der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank ruhig. Der Euro konnte kurzzeitig von US-Inflationsdaten profitieren. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Notenbank ihre Zinsentscheidung unverändert belassen wird.
Für den deutschen Heizölmarkt ergeben sich damit weitgehend stabile Vorgaben. Die Preise bewegen sich seit Wochen seitwärts, was viele Verbraucherinnen und Verbraucher zur Vorratshaltung nutzen. Die Nachfrage zeigt sich dabei kontinuierlich ansteigend.
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