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Same Deutz-Fahr verzeichnet deutliche Umsatzeinbußen

Der italienische Landtechnikhersteller Same Deutz-Fahr (SDF) hat im Geschäftsjahr 2024 einen spürbaren Rückgang bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Wie aus den aktuellen Zahlen des Konzerns hervorgeht, belief sich der Umsatz auf 1,64 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Minus von 390 Millionen Euro oder 19 Prozent.

Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung lag in der verhaltenen Investitionsbereitschaft vieler Landwirte. Insgesamt wurden rund 24.000 Traktoren verkauft – ein Rückgang um etwa 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Fahrzeuge wurden unter den Marken Same, Deutz-Fahr, Hürlimann, Grégoire und VitiBot abgesetzt.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel deutlich auf 322 Millionen Euro. Das sind rund 42 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz des Rückgangs betont SDF, dass dieser Wert mit einem Anteil von 11,5 Prozent am Gesamtumsatz das zweitbeste Ergebnis in der Firmengeschichte darstelle.

Der globale Marktanteil des Unternehmens stieg leicht auf 10,4 Prozent – ein Plus von 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert. In den wichtigsten europäischen Märkten, die durch Importeure beliefert werden, konnte SDF seinen Anteil deutlich um 1,9 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent steigern.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen setzte der Konzern gezielt auf Investitionen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden im vergangenen Jahr auf 75 Millionen Euro erhöht. Damit flossen rund 4,6 Prozent des Umsatzes in die technologische Weiterentwicklung.

Auch international baute SDF seine Präsenz aus. Neue Vertriebsgesellschaften in Mexiko und Tansania ergänzen das bestehende Netzwerk aus Produktionsstandorten und Niederlassungen in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Der Konzern verfolgt damit weiterhin eine auf langfristiges Wachstum ausgerichtete Strategie.

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