Anzeige
 

Fliegls neuer Hoflader 25-27 überzeugt mit kompakter Kraft

Mit dem Modell 25-27 bringt Fliegl seinen ersten eigenen Hoflader auf den Markt und setzt dabei auf bewährte Technik und praxisgerechte Ausstattung. Grundlage für die Entwicklung bilden frühere Entwürfe des niederländischen Unternehmens Kaweco, deren Konstruktionsunterlagen übernommen wurden. Die Produktion erfolgt vollständig im eigenen Werk in Bayern.

Zur Serienausstattung des neuen Hofladers gehören mehrere Details, die auf den täglichen Einsatz im landwirtschaftlichen Betrieb abgestimmt sind. Neben einer gefederten Kabine zählen auch ein druckloser Rücklauf, fünf Arbeitsleuchten, eine Euronormaufnahme mit hydraulischer Schnellwechselvorrichtung sowie verbreiterte Kotflügel an beiden Achsen zur Grundausstattung.

Fliegl legt Wert auf eine Fertigung in Deutschland und verbaut ausschließlich Komponenten von etablierten Herstellern. Die Steuerung des Fahrzeugs ist einfach gehalten, um eine intuitive Bedienung zu ermöglichen. Das Modell bietet eine hohe Ausbrechkraft und verfügt über Planetenachsen mit der Möglichkeit zur 100-prozentigen Differenzialsperre. Der tief positionierte Motor sorgt zusätzlich für einen stabilen Stand in allen Arbeitssituationen.

Die Konstruktion erleichtert auch die Wartung. Sowohl die Kabine als auch die Motorabdeckung lassen sich kippen oder öffnen, was Reparatur- und Servicearbeiten vereinfacht. Angetrieben wird der Hoflader von einem 37 PS starken Yanmar-Dieselmotor mit drei Zylindern und Dieselpartikelfilter. Die Emissionsnorm Stufe V wird erfüllt.

Der Antrieb erfolgt über einen hydrostatischen Allradantrieb mit automatischer Steuerung und einem Differenzial mit begrenztem Schlupf. Die Endübersetzung übernehmen Planetenachsen vom Typ Comer F068, die für eine maximale Zugkraft von 21.500 Newton sorgen. Die Arbeitshydraulik liefert 51 Liter pro Minute bei 190 bar, während die Fahrhydraulik eine Leistung von 111 Litern pro Minute bei 350 bar bietet. Gebremst wird mit einer Trommelbremse als Feststellbremse.

In technischer Hinsicht bringt der 25-27 ein Eigengewicht von 2.500 Kilogramm mit. Die maximale Hubkraft liegt bei 1.850 Kilogramm, die Kipplast beträgt 2.000 Kilogramm. Die Hubhöhe erreicht 2.900 Millimeter, während die Durchfahrtshöhe 2.450 Millimeter misst. Mit der Standardbereifung misst der Hoflader in der Breite 1.136 Millimeter.

Für den Vortrieb sorgen zwei Fahrbereiche. Der langsame Bereich deckt eine Geschwindigkeit von 0 bis 8 Kilometern pro Stunde ab, der schnelle Bereich erlaubt Fahrten von 0 bis 20 Kilometern pro Stunde. Fliegl beziffert den Preis des neuen Modells auf 57.120 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Weitere Landtechnik-Nachrichten

Feldroboter 2025: Vom FarmDroid bis zum AgXeed – wer ersetzt den...

Feldroboter erobern deutsche Äcker – und 2025 ist das Jahr, in dem sich erstmals zeigt, wer es wirklich mit dem Traktor aufnehmen...

Kuhn erweitert Megant-Serie: Neue Zinkensämaschinen für alle Böden

Kuhn erweitert sein Angebot an Zinkensämaschinen um zwei neue Modelle, die Megant 722 R und die Megant 802 R. Diese neuen Maschinen...

Einböck Row-Guard 380: Präzise Unkrautbekämpfung im Gemüsebau

Einböck hat mit dem Row-Guard 380 ein neues Gerät für die mechanische Unkrautbekämpfung im Gemüsebau auf den Markt gebracht. Der Kamera-Verschieberahmen wurde...

Traktor-Neuzulassungen 2025: Beliebteste Marken laut KBA-Daten

Die aktuellen Daten des Kraftfahrt-Bundesamts zu Traktor-Neuzulassungen im Jahr 2025 offenbaren eine deutliche Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren. So wurden in...

Hegro Tracks: Neues Kompaktraupen-System für Schmalspurtraktoren

Die niederländische Firma Hegro Tracks hat ein neues Raupenkettensystem entwickelt, das speziell für Schmalspurtraktoren, Minibagger, Minischaufelbagger und Anhängemaschinen konzipiert wurde. Diese Innovation...