Die Herausforderungen in den Bergregionen erfordern spezielle landwirtschaftliche Maschinen mit einem niedrigen Schwerpunkt. Der niedersächsische Hersteller Kotte hat auf diese Anforderungen reagiert und das Güllefass „Bergflitzer“ entwickelt, das insbesondere für die Bedingungen im Gebirge ausgelegt ist.
Spezielle Konstruktion für Gebirgsregionen
Im Jahr 2024 führte Kotte die „Bergflitzer“-Serie ein, um den speziellen Bedürfnissen der Bergbauern gerecht zu werden. Diese Fässer zeichnen sich durch eine Kombination aus neu designten Radkästen und einer gefederten BPW-Achse aus, die für hohe Stabilität am Hang sorgt. Die Parabelfederung der Achse ist nur 3 cm hoch und ermöglicht zusammen mit der optionalen Untenanhängung eine ausgezeichnete Straßenlage auch bei höheren Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Laut Angaben des Herstellers bleibt durch die langen, schmalen Behälter mit einer Kapazität von bis zu 11.000 Litern stets genügend Stützlast auf dem Traktor erhalten.
Optimale Hangstabilität und Bodenschonung
Eine große Bereifung, die eine Breite von bis zu 850 mm erreicht, trägt zur hervorragenden Stabilität des Fasses am Hang bei. Diese sorgt nicht nur für eine Leichtzügigkeit, sondern reduziert auch den Druck auf den Boden erheblich, was besonders in sensiblen Bergregionen von Vorteil ist.
Moderne Steuerungstechnik und flexible Einsatzmöglichkeiten
Ein weiterer Vorteil des „Bergflitzers“ ist die integrierte Steuerungstechnologie des Fasses. Diese bietet Automatikfunktionen, die beispielsweise am Vorgewende zum Einsatz kommen können und den Fahrer deutlich entlasten. Zudem sind diese Fässer so konzipiert, dass sie auch mit Traktoren betrieben werden können, die über eine begrenzte Anzahl an Hecksteuergeräten verfügen.
Zusätzliche Optionen für individuelle Bedürfnisse
Kunden haben zudem die Möglichkeit, das Fass mit weiteren Optionen auszustatten. Dazu gehören ein Hubwerk, eine spezielle Hangentleerung sowie ein 2-Kammer-System, das zusätzlichen Nutzen bieten kann.
