Die derzeitige Marktlage bei Jungbullen und Schlachtkühen zeigt ein geringes Angebot, was zu stabilen Preisen führt. Besonders im Süden Deutschlands sind leichte Preissteigerungen bei Jungbullen zu verzeichnen. Trotz einer ruhigeren Nachfrage im Fleischgeschäft bleibt die Preissituation weitgehend konstant. Interessanterweise hebt sich der HF3-Jungbulle in der Nachfrage leicht von QS-Tieren ab, wobei für Haltungsform 3 ein Aufschlag zwischen 35 bis 40 Cent pro Kilogramm besteht.
Unzureichendes Angebot beeinflusst die Preise
Bei den Jungbullen ist das Lebendangebot derzeit unterdurchschnittlich, was nicht nur zur Stabilität der Preise beiträgt, sondern im Süden auch zu leichten Anstiegen führt. Die Osterzeit hat den Schlachtbetrieb noch nicht vollständig erfasst, obwohl es eigentlich schon beginnen sollte. Die Differenzierung der Zuschläge hängt stark vom spezifischen Programm ab, weshalb die Spanne bei den Jungbullen breit gefächert ist.
Mangel an Schlachtkühen wirkt sich auf Erzeugerpreise aus
Auch bei den Schlachtkühen zeigt sich ein deutliches Defizit im Angebot. Dies führt zu einem Anstieg der Erzeugerpreise um 5 Cent pro kg SG. Im Nordwesten Deutschlands beträgt der Aufschlag für Kühe aus Haltungsform 3 30 Cent pro kg SG, während Haltungsform 4 ähnliche Aufschläge erfährt. Allerdings haben nicht alle Schlachtbetriebe die Kapazitäten, um diese Tiere entsprechend zu vermarkten.
Erweiterte Vermarktungsmöglichkeiten durch Molkereien
Trotz des knappen Angebots bemühen sich verschiedene Molkereien darum, die Voraussetzungen für eine größere Vermarktung von Kühen zu schaffen. Dies könnte mittelfristig zur Entspannung des Marktes beitragen und die Verfügbarkeit erhöhen.
