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Russland kämpft gegen Geflügelflut aus China: Preisdruck steigt

Der russische Fleischmarkt sieht sich gegenwärtig einer herausfordernden Situation gegenüber, denn günstige Geflügelfleischimporte aus China fluten das Land. Diese Entwicklung wird durch einen stark aufgewerteten Rubel noch verstärkt, was die gesamte Fleischwirtschaft in Alarmbereitschaft versetzt. Experten der Branche äußern Bedenken, dass diese Importwelle zu einem weiteren Preisverfall bei Masthähnchen- und Schweinefleisch führen könnte, in einem Markt, der ohnehin bereits unter Druck steht.

Gefahr für den heimischen Markt

Die russische Landwirtschaft muss sich auf potenziell fallende Erzeugerpreise für Hühner- und Schweinefleisch einstellen. Laut Berichten ist es wahrscheinlich, dass die Importmengen weiterhin steigen könnten, was den Druck auf die Preise bis ins Jahr 2026 weiter erhöhen dürfte. Die genaue Auswirkung auf die Preise bleibt abzuwarten, jedoch deuten Prognosen auf eine signifikante Senkung hin.

Langfristige Auswirkungen ungewiss

Marktanalysten warnen davor, dass der anhaltende Zustrom von billigem Geflügelfleisch die Wettbewerbsfähigkeit der russischen Produzenten gefährden könnte. Dies könnte nicht nur die Preise belasten, sondern auch langfristige Auswirkungen auf die gesamte Struktur des heimischen Fleischmarktes haben. Die Branchenvertreter hoffen darauf, dass Maßnahmen ergriffen werden können, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken.

  • Anstieg der Importe: Signifikante Zunahme von Geflügelfleisch aus China
  • Rubel-Aufwertung: Starker Rubel verstärkt den Importdruck
  • Preisdruck: Erwarteter Preisverfall bei Hühner- und Schweinefleisch

Trotz der Herausforderungen gibt es Stimmen in der Branche, die betonen, dass eine Anpassung an diese neuen Marktbedingungen möglich sei. Es bestehe die Hoffnung, dass durch strategische Anpassungen und möglicherweise staatliche Eingriffe ein Ausgleich geschaffen werden kann.