Im Jahr 2025 haben Landwirte in der Schweiz insgesamt 1.624 Traktoren neu registriert, was einem Anstieg von 3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung steht im Gegensatz zu anderen Ländern, wo die Hersteller mit Umsatzrückgängen konfrontiert waren.
Anstieg bei den meistverkauften Traktormarken
Trotz der allgemeinen Herausforderungen auf den internationalen Märkten verzeichneten die Schweizer Landwirte eine höhere Nachfrage nach Traktoren, wobei einige Marken besonders herausstachen. Fendt führte die Liste mit 362 verkauften Einheiten an, knapp gefolgt von John Deere mit 243 und Deutz-Fahr mit 199 Traktoren. Die Marke Massey Ferguson konnte ihren Absatz signifikant auf 149 Fahrzeuge steigern, während New Holland knapp dahinter mit 160 Einheiten lag.
Herstellerperformance im Überblick
Die Analyse der Hersteller zeigt ein differenziertes Bild: Agco, zu dem Fendt, Valtra und Massey Ferguson gehören, verkaufte insgesamt 586 Traktoren und verzeichnete damit einen Zuwachs von 11 %. SDF, das unter anderem Deutz-Fahr und Same umfasst, konnte seinen Absatz um 24 % auf 280 Einheiten steigern. Im Gegensatz dazu musste Deere & Company einen Rückgang von 19 % hinnehmen.
Erschwerte Bedingungen für bestimmte Marken
Nicht alle Marken konnten jedoch positive Ergebnisse vorweisen. So sanken die Verkaufszahlen von Valtra deutlich auf 75 Einheiten. Zudem erreichten BM, Lamborghini und Zetor keine Verkäufe in 2025, nachdem sie im Vorjahr noch jeweils ein Fahrzeug abgesetzt hatten.
Zukunftsaussichten für den Schweizer Traktormarkt
Der leichte Anstieg der Traktorverkäufe in der Schweiz könnte als Zeichen für eine stabile Nachfrage bei landwirtschaftlichen Maschinen interpretiert werden. Dennoch stehen die Hersteller vor der Herausforderung, sich an wechselnde Marktbedingungen anzupassen und neue Technologien zu integrieren, um ihre Position zu halten oder auszubauen.
- Agco: Führt das Ranking mit deutlichem Vorsprung an
- SDF: Verzeichnet den höchsten prozentualen Zuwachs
- Deere & Company: Muss Umsatzrückgang kompensieren
- CNH: Leichter Aufwärtstrend durch strategische Anpassungen
- Argo: Moderate Wachstumsrate von 1 %
Zukünftig wird es wichtig sein, dass alle Marktteilnehmer flexibel auf Veränderungen reagieren und Innovationen fördern, um im hart umkämpften Sektor erfolgreich zu bleiben.
