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Traktorenmarkt 2025: Fendt dominiert, AGCO verliert Marktanteile in DE

Der deutsche Traktorenmarkt, einer der größten in Europa, erlebt einen signifikanten Rückgang. Zwischen 25.000 und 35.000 neue Traktoren werden jährlich zugelassen, doch die Zahlen sind rückläufig. Der Wettbewerb zwischen den großen Landmaschinenherstellern AGCO, Deere, CNH und SDF spitzt sich zu, da alle versuchen, ihre Marktanteile in einem schrumpfenden Markt zu verteidigen.

Marktanteile der führenden Konzerne

AGCO führt den deutschen Traktorenmarkt mit einem Anteil von 31,5 Prozent an allen Neuzulassungen an. Innerhalb dieses Konzerns ist Fendt besonders dominant und trägt den Großteil des Erfolgs bei. John Deere folgt mit einem Marktanteil von 16,6 Prozent, gefolgt von CNH Industrial bei 10,8 Prozent. Die Marken des SDF-Konzerns erreichen zusammen 8,4 Prozent. Claas und Kubota belegen mit 8,3 Prozent beziehungsweise 6,1 Prozent die weiteren Plätze.

Dynamik im europäischen Traktormarkt

Im Gegensatz zu den USA bietet der europäische Markt eine größere Vielfalt an Marken. Neben den großen Namen wie John Deere und Case IH sind auch kleinere Hersteller wie Lindner oder Solis vertreten. Diese weniger bekannten Marken machen immerhin 18,3 Prozent des Gesamtmarktes aus.

Shrinking Market: Gewinner und Verlierer

Trotz eines Rückgangs um 3.595 Traktoren oder -12,2 Prozent, konnten einige Hersteller ihre Marktanteile steigern. Deere verzeichnete einen Zuwachs um 1,1 Prozent, während Claas um 0,7 Prozent, SDF um 0,4 Prozent, und CNH um 0,2 Prozent zulegen konnten. AGCO hingegen verlor mit einem Minus von -1,4 Prozent am meisten.

Bedeutung von Fendt für AGCO

Fendt bleibt das Zugpferd für AGCO in Deutschland mit einem bedeutenden Anteil an den Neuzulassungen. Im Jahr 2025 erreichte Fendt einen Marktanteil von 24,5 Prozent. Innerhalb der AGCO-Marken überholte Valtra erstmals Massey Ferguson mit einem Anstieg auf 11,3 Prozent.

Zukunftsaussichten für die Hersteller

Trotz der aktuellen Rückgänge war die Branche auf diese Entwicklung vorbereitet nach einigen sehr erfolgreichen Jahren. Besonders Fendt musste einen Rückgang von 1.078 zugelassenen Traktoren hinnehmen und machte damit 30 Prozent des Gesamtrückgangs aus. Die Erwartungen für 2026 sind verhalten; es wird kein Rekordjahr erwartet.

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