Die Europäische Union hat kürzlich die Grenzen der Sperrzonen I und II um die Fundorte der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Spanien festgelegt. Diese Maßnahme, die einstimmig vom zuständigen Ausschuss genehmigt wurde, zielt darauf ab, den Transport von Schweinen und deren Erzeugnissen zu erleichtern.
Katalonien: Neue Maßnahmen zur Eindämmung der ASP
Spanien hatte zuvor eine sogenannte Infizierte Zone eingerichtet, die in Gebiete mit hohem und niedrigem Infektionsrisiko unterteilt ist. Diese Zone bleibt bestehen, bis sich die Seuchenlage stabilisiert. Basierend auf dieser Zone wurden nun die weiteren Sperrzonen beantragt und umgesetzt. Laut dem spanischen Landwirtschaftsministerium sind für Transporte aus diesen Zonen strikte Biosicherheits- und Überwachungsmaßnahmen erforderlich.
Geografische Ausdehnung der Sperrzonen
Die betroffenen Gemeinden sind je nach Risikokategorie unterschiedlich markiert: Gemeinden in Sperrzone II erscheinen rot, während jene in Sperrzone I blau markiert sind. Diese Unterscheidung ist entscheidend für das Verständnis der unterschiedlichen Risikostufen und den damit verbundenen Maßnahmen.
Infektionslage bei Wildschweinen
Bisher wurden 162 ASP-positive Wildschweine innerhalb des Hochrisikogebiets entdeckt, welches durch eine Schutzumzäunung gesichert ist. Diese Fälle wurden unter mehr als 1.300 untersuchten Tieren festgestellt, was das Ausmaß des Problems verdeutlicht. Bislang sind ausschließlich Wildschweine betroffen, was die Bedeutung der Schutzmaßnahmen unterstreicht.
Insgesamt betonen die neuen Regelungen die Notwendigkeit einer effektiven Kontrolle der ASP-Ausbreitung in Spanien. Die Implementierung der Sperrzonen und die damit verbundenen strengen Maßnahmen sind ein entscheidender Schritt zur Eindämmung dieser Tierseuche und zur Sicherstellung des sicheren Transports von Schweinen innerhalb und außerhalb der betroffenen Gebiete.
