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Neue Fungizide 2026: Effektiver Schutz für Getreidebauern

Für die Landwirtschaft ist der Pflanzenschutz ein zentrales Thema, insbesondere im Bereich des Getreideanbaus, wo Pilzkrankheiten wie Echter Mehltau und Septoria tritici-Blattdürre erheblichen Schaden verursachen können. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, wird 2026 eine Reihe neuer Fungizide erwartet. Diese Produkte basieren auf bekannten Wirkstoffen, die in neuen Kombinationen verwendet werden, um Resistenzen zu vermeiden.

Fungizide: Neue Kombinationen gegen Pilzerkrankungen

Landwirte müssen sich auf die Einführung von acht neuen Produkten einstellen, die ab 2026 verfügbar sein sollen. Diese Fungizide, entwickelt von führenden Herstellern wie Bayer und Syngenta, sind speziell darauf ausgelegt, eine breite Palette von Getreidekrankheiten zu bekämpfen. Ein Beispiel ist das CayunisXproSet von Bayer, das eine Mischung aus Bixafen, Spiroxamin und Trifloxystrobin enthält und für Weizen und Gerste zugelassen ist.

Cheminova/FMC bietet mit dem JordiPower ein weiteres Produkt an, das aus vier Wirkstoffgruppen besteht und besonderen Schutz vor Ramularia in Gerste sowie Leistung gegen Septoria in Weizen bieten soll.

Anwendung und Wirkungsweise der neuen Produkte

Die korrekte Anwendung dieser Fungizide ist entscheidend für ihren Erfolg im Feld. Landwirte müssen die spezifischen Einsatz- und Anwendungsbestimmungen beachten. Zum Beispiel erfordert das Fungizid Forapro von Adama eine einmalige Anwendung pro Kultur und Jahr in einer bestimmten Konzentration.

Ein weiteres Produkt, ElatusPlusGold von Syngenta, kombiniert Solatenol mit Azoxystrobin und Dienoconazol für den Einsatz gegen Septoria und Braunrost.

Pilzbedingte Herausforderungen im Getreideanbau

Pilzinfektionen wie Fusarium können weiße Ähren verursachen, was auf eine unterbrochene Nährstoffzufuhr durch den Pilz zurückzuführen ist. Diese Infektionen führen zu verkümmerten Körnern und Ertragsverlusten. Ebenso kann Schwarzbeinigkeit erhebliche Schäden verursachen; diese Krankheit tritt nesterweise auf und kann bis zu 70 Prozent der Ernte zerstören.

Insektenschäden durch Fritfliegenlarven können ebenfalls zu Taubährigkeit führen, was den Ertrag erheblich mindert. Die Larven zerstören Kornanlagen in Getreidearten wie Gerste und Hafer.

Lösungsansätze für Landwirte

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, stehen den Landwirten verschiedene Strategien zur Verfügung. Neben dem Einsatz neuer Fungizide sollten Fruchtwechselpraktiken berücksichtigt werden, um Krankheiten wie Schwarzbeinigkeit vorzubeugen. Eine weitere Maßnahme ist die regelmäßige Überwachung der Bestände auf Schädlingsbefall.

Insgesamt bieten die neuen Entwicklungen im Bereich der Pflanzenschutzmittel den Landwirten verbesserte Werkzeuge zur Erhaltung ihrer Erträge. Dennoch bleibt es entscheidend, dass Landwirte die Anwendungsrichtlinien genau befolgen und ihre Kulturen sorgfältig überwachen.

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