Laut dem neuesten Monitoring-Bericht von Safras&Mercado, datiert auf den 17. Januar, wurden in Brasilien bisher 7% der geplanten Maisanbaufläche von insgesamt 3,512 Millionen Hektar abgeerntet.
Besonders fortgeschritten sind die Erntearbeiten im Bundesstaat Rio Grande do Sul, wo bereits 20,8% der Flächen abgeerntet wurden. In Santa Catarina liegt der Fortschritt bei 10,3%, während in Paraná gerade erst begonnen wurde und bislang 0,1% der erwarteten 532.000 Hektar geerntet sind.
Zum Vergleich: Im selben Zeitraum des Vorjahres 2024 betrug die Ernte in ganz Brasilien 3,7% der damals geplanten 3,972 Millionen Hektar. Der Durchschnitt der letzten fünf Jahre lag bei 5,5%.
Weitere Nachrichten aus der Kategorie Acker
DUH kämpft gegen Aussetzung der Düngeregeln in roten Gebieten
Die Diskussion um den Schutz des Grundwassers vor übermäßiger Düngung spitzt sich zu. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Oktober 2025, das...
Acht neue Zuckerrübensorten zugelassen: Fortschritt gegen SBR-Krankheit
Im Jahr 2026 hat das Bundessortenamt acht neue Zuckerrübensorten für den deutschen Markt zugelassen. Besonders hervorzuheben ist eine Sorte, die gegen den...
Deutsche Umwelthilfe klagt gegen EU-Verkaufserlaubnis für Flufenacet
Die jüngste Entscheidung der Europäischen Union, den Verkauf und die Verwendung des Pflanzenschutzmittels Flufenacet bis Ende 2026 zu erlauben, stößt auf erheblichen...
RAGT integriert Strube: Fusion stärkt nachhaltige Anbausysteme
Die landwirtschaftliche Branche in Deutschland erlebt eine bedeutende Veränderung: Die RAGT Saaten Deutschland GmbH und die Strube D&S GmbH schließen sich zusammen....
Dritter Weg im Ackerbau: Hohe Erträge ohne chemischen Pflanzenschutz
Die Landwirtschaft steht vor der Herausforderung, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, ohne dabei auf hohe Erträge zu verzichten. Eine französische...
