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Matif-Raps erreicht ein neues Hoch von über 450 €/t, was zu einem Anstieg der Rapspreise führt.

Matif-Rapspreise steigen über 450 €/t

Die Preise für Raps haben kürzlich einen Anstieg verzeichnet und liegen derzeit über 450 €/t. Der Frontmonat Mai legte am Mittwoch an der Euronext um 5,75 € auf 452 €/t zu. Dies ist das erste Mal seit dem 30. November 2023, dass ein Frontmonat in Paris über 450 € geschlossen hat. Diese positive Entwicklung wird durch feste Kurse für Sojabohnen, Sojaschrot und Sojaöl in Chicago gestützt. In ähnlicher Weise sprang der Mai-Future am Mittwoch an der CBoT um 24 Cent auf ein Siebenwochenhoch von 12,09 US-$/bu (407 €/t). Auch Palmöl verzeichnet derzeit das höchste Niveau seit Juni 2022, was den Rapsmarkt weiter beflügelt.

Weizenpreise über 200 €/t

Der Weizenpreis hat erneut die Marke von 200 € überschritten. Der Frontmonat Mai gab am Mittwoch an der Euronext 1,25 € auf 199 €/t ab, nachdem er am Dienstag erstmals seit drei Wochen wieder über 200 € geschlossen hatte. An der CboT verlor der Mai-Future am Mittwoch 7,5 Cent auf 5,45 US-$/bu (183 €/t). Die EU-Weizenpreise werden durch die schlechten Ernteaussichten für 2024 in Europa gestützt, obwohl die niedrigen Preise am Schwarzen Meer den Anstieg begrenzen.

Maismarkt uneinheitlich

Der Maishandel an der CBoT verlief am Mittwoch uneinheitlich. Während der Frontmonat Mai um 0,5 Cent auf 4,39 US-$/bu (158 €/t) nachgab, verzeichneten die meisten späteren Termine Gewinne von bis zu 2,75 Cent. An der Euronext legte der Frontmonat Juni um 1 € auf 187,75 €/t zu. Die Ernteaussichten in Südamerika haben sich aufgrund von Trockenheit in Brasilien und übermäßigen Niederschlägen in Argentinien verschlechtert. Die hohe Nachfrage der Ethanolproduzenten stützt jedoch den US-Markt.

Kartoffelpreise rutschen ab

Am Terminmarkt in Leipzig musste der April24-Kontrakt für Kartoffeln zuletzt Rücksetzer hinnehmen. Nach einem Anstieg in der ersten Aprilhälfte auf fast 40 € ging es in den letzten Tagen empfindlich abwärts auf zuletzt 36 €. Der Kassamarkt zeigt sich hingegen stabil, während die Notierungen in Nordwesteuropa auf Vorwochenniveau verharren. Möglicherweise erhalten die Börsenkurse in den kommenden Tagen etwas Unterstützung aus dieser Entwicklung.

Rückgang bei Milchpulver- und Butterpreisen

Die Kurse für Magermilchpulver sind an der EEX in dieser Woche weiter gesunken. Der meistgehandelte Mai-Future schloss am Mittwoch bei 2.306 €/t, was 81 € weniger als am vergangenen Freitag bedeutet. Auch Butter verzeichnete nach einer Phase der Stabilisierung wieder einen Rückgang. Der meistgehandelte Juni-Future verlor seit dem vergangenen Freitag 119 € auf 5.656 €/t. Bärische Signale vom Weltmarkt belasten den Handel, insbesondere nachdem die Erlöse bei der GDT-Auktion zum zweiten Mal in Folge gesunken sind, wobei Milchpulver die größten Rückgänge verzeichnete.

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