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Handelskonflikte und hohe Vorräte belasten Getreidepreise

Die jüngsten Entwicklungen auf dem Chicago Board of Trade (CBOT) spiegeln die aktuellen Schwierigkeiten auf dem globalen Getreidemarkt wider. Am 14. März endeten die Mais-Futures an der Börse mit einem Rückgang um 6 Cent auf 4,58 USD pro Bushel. Ebenfalls fielen die Weizenkurse um 5 Cent auf 5,57 USD pro Bushel, während Sojabohnen-Futures um 5 Cent auf 10,16 USD pro Bushel stiegen.

Berichten zufolge lasteten vergangene Woche vor allem Handelskonflikte und Berichte über hohe Getreidevorräte in südamerikanischen Ländern auf den Kursen für Getreide.

Zudem hatte eine Prognosesenkung der russischen Agentur IKAR für den Getreideexport aus Russland für das Wirtschaftsjahr 2024/25 von 42,5 Millionen auf 41 Millionen Tonnen einen Einfluss auf die Weizenpreise. Dies stärkte die Nachfrage nach amerikanischem Weizen, der derzeit als günstigste Option auf dem Weltmarkt gilt und unter den Preisen für Getreide aus der Schwarzmeerregion liegt.

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