Die weltweite Produktion von Rindfleisch wird im Jahr 2026 voraussichtlich auf rund 77 Millionen Tonnen sinken, was einem Rückgang von etwa 1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders bemerkenswert ist der Einfluss Brasiliens, das seine Schlachtungen deutlich reduziert.
USA und Brasilien an der Spitze der Erzeugung
Die Vereinigten Staaten stehen weiterhin an erster Stelle der Rindfleisch produzierenden Länder. Sie werden für 2026 eine Produktion von etwa 11,7 Millionen Tonnen erwarten, was sie nur knapp vor Brasilien platziert. Während in den USA ein leichter Rückgang prognostiziert wird, könnte die Produktion in Brasilien deutlicher abnehmen. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium führt dies auf eine Reduzierung der Schlachtzahlen zurück, nachdem Brasilien im Jahr 2025 einen Höchststand erreicht hatte.
EU verzeichnet weiteren Rückgang
Im weltweiten Vergleich rangiert die Europäische Union auf dem vierten Platz unter den Erzeugern. Die Mitgliedstaaten tragen dabei nur in geringem Maße bei. Schon 2025 wurde ein Rückgang verzeichnet, und auch für das kommende Jahr erwarten Analysten eine Fortsetzung dieses Trends.
Langfristiger Anstieg trotz kurzfristiger Rückgänge
Trotz der jüngsten Einbrüche verzeichnet die globale Rindfleischerzeugung im Verlauf von zwei Jahrzehnten einen Anstieg. Im Vergleich zu 2006 wird für 2026 eine Steigerung um etwa 20 % erwartet. Diese langfristige Zunahme verdeutlicht die Dynamik des globalen Fleischmarktes trotz aktueller Herausforderungen.
