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Photon-Dünger aus den USA: Schutz für Rüben, Kartoffeln und Obst

Mit dem Spezialdünger Photon, der ursprünglich aus den USA stammt, möchte das Unternehmen Crop Climate Management (CMM) neue Maßstäbe bei der Bewältigung von abiotischem Stress in der Landwirtschaft setzen. Vor allem in Europa zielt der Dünger darauf ab, Erträge und Qualität von Kulturen wie Kartoffeln, Zuckerrüben und Obst zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung der Pflanzen bei extremen Wetterbedingungen wie Hitze, Trockenheit und Kälte.

Innovative Inhaltsstoffe für verbessertes Pflanzenmanagement

Photon unterscheidet sich von traditionellen Biostimulanzien durch seine Zusammensetzung. Es handelt sich um einen hochkonzentrierten Kaliumdünger mit einem Gehalt von 22% K2O. Zusätzlich enthält er Azelain- und Sebacinsäure sowie essentielle Nährstoffe wie Magnesium und Bor. Diese Kombination soll das Stressreaktionssystem der Pflanzen aktiv unterstützen und ist laut Charles Kupatt, Geschäftsführer von CMM, besonders effektiv bei vorbeugendem Einsatz.

Empfohlene Anwendungsmethoden

Für die optimale Wirkung wird empfohlen, Photon als Bestandteil einer Tankmischung zu verwenden. Die Aufwandmengen variieren zwischen 20 bis 40 g/ha pro Anwendung. In Kartoffel- und Rübenkulturen sind drei bis vier Anwendungen im Abstand von drei Wochen vorgesehen, jeweils zu 40 g/ha. Im Obstbau hingegen werden vier bis sechs Anwendungen ab der Blütezeit empfohlen.

Markteinführung in Deutschland

Bereits in diesem Jahr wird Photon auf dem deutschen Markt verfügbar sein. CMM plant darüber hinaus, weitere Versuche in Kooperation mit den Landwirtschaftskammern durchzuführen, um die Wirksamkeit des Düngers unter mitteleuropäischen Bedingungen zu bestätigen. Erste Untersuchungen haben bereits positive Effekte auf die Erträge von Kartoffeln sowie den Zucker- und Stärkegehalt bei Zuckerrüben gezeigt.

Zukunftsaussichten für Photon

Während Photon in den USA und Südamerika bereits erfolgreich eingesetzt wird, bleibt abzuwarten, ob sich die positiven Ergebnisse auch langfristig unter europäischen Klimabedingungen bestätigen lassen. In den USA nutzen Landwirte den Dünger bereits auf über 1,3 Millionen Hektar vorwiegend für Mais und Soja.

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