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Aktuelle Pelletspreise

Heute liegt der durchschnittliche Preis für lose Holzpellets bei ...

 

Seitwärtsbewegung der Heizöl-Notierungen setzt sich fort

Nach einem Anstieg der Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gestern Nachmittag, fielen die Futures im asiatischen Handel wieder leicht. Somit bleiben die Heizöl- zunächst in einer Seitwärtsbewegung.

Der Preis für die September-Kontrakte der „Brent“ liegt aktuell bei 87,35 Dollar pro Barrel. Eine Tonne zur Lieferung im Juli kostet zurzeit 800,25 Dollar. Der Euro hat im Vergleich zum US-Dollar zugelegt und wird derzeit zu Kursen von etwa 1,0822 US-Dollar gehandelt.

Trotz eines leichten Preisrückgangs bei Rohöl am Freitagmorgen, wird ein vierter Wochenanstieg in Folge erwartet. Brent erreichte gestern ein neues Mehrmonatshoch. Die Preise werden durch Erwartungen einer starken Sommernachfrage und einer möglichen Angebotsverknappung im dritten Quartal gestützt.

Der DOE-Bericht vom Mittwoch zeigte trotz niedriger Kraftstoffnachfrage in den USA einen deutlichen Rückgang der Rohölbestände und eine leicht gestiegene Produktnachfrage, was die Hoffnungen auf ein Angebotsdefizit untermauert.

Die aktuelle Hurrikan-Saison stellt ebenfalls ein Risiko dar. Besonders Hurrikan „Beryl“, der sich der mexikanischen Halbinsel Yucatán nähert und zuvor in der Karibik schwere Schäden verursacht hat, könnte zu weiteren Stürmen führen. Beryl erreichte ungewöhnlich früh in der Saison die höchste Hurrikanstufe 5, was auf eine sehr aktive Saison hinweist. Obwohl die US-Ölindustrie bisher verschont blieb, könnten größere Ausfälle folgen.

Aramco hat die Preise für alle Ölsorten nach Asien zum zweiten Mal in Folge gesenkt. Dies deutet auf eine schwache Nachfrage, insbesondere in China, hin. Der Preis für Arab Light wird im August um 60 Cent pro Barrel reduziert. Gleichzeitig wurden die Preise für andere Regionen erhöht, während Saudi-Arabien seine Fördermengen und Exporte im Rahmen der OPEC-Quoten und freiwilligen Kürzungen reduziert hat.

Die schwächelnde Wirtschaft Chinas zeigt sich in den gesunkenen Verkaufspreisen von Aramco für Asien. In den USA beeinflusst die Zinspolitik der Fed die Nachfrageerwartungen. Sollte die Arbeitslosenzahl steigen, könnte die Fed zu früheren Zinssenkungen gezwungen sein, was die Wirtschaft und somit die Ölnachfrage stärken würde. Ein schwächerer Dollar würde zudem die Attraktivität von in Dollar gehandelten Ölfutures erhöhen.

Insgesamt bleibt die Marktlage neutral, da sich positive und negative Faktoren die Waage halten. Anleger tendieren jedoch dazu, die positiven Aspekte stärker zu gewichten, was den Aufwärtstrend an den Ölbörsen unterstützt.

Die in Deutschland bleiben zum Wochenschluss weitgehend stabil. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen deuten auf einen Anstieg von bis zu einem halben Cent pro Liter hin. Insgesamt bleibt das Marktgeschehen ruhig, und die Anzahl der Bestellungen bleibt überschaubar, was für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich ist.

Aktuelle Pelletspreise

Durchschnittlicher Preis für in Deutschland pro Tonne