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New Holland: Schneidwerk und Smart Sieve verbessert für CX- und TC-Mähdrescher

Für das Jahr 2026 bringt New Holland umfassende Neuerungen bei seinen CX- und TC-Schüttlermähdreschern sowie bei den dazugehörigen Schneidwerken. Die Anpassungen sollen vor allem die Bedienung vereinfachen und die Ernteeffizienz spürbar verbessern.

Bei den Varifeed-Schneidwerken wurden unter anderem neue Endplatten eingeführt, die optisch dem Design der aktuellen Mähdreschergeneration entsprechen. Diese Bauteile wurden mit dem Ziel überarbeitet, den Gutfluss zu verbessern und Verluste zu minimieren. Die Messerverstellung beträgt nun serienmäßig 575 Millimeter in Längsrichtung, was den Einsatz bei Kulturen mit hohem Volumen wie Raps erleichtert.

Ein neues Merkmal ist der überarbeitete Inline-Messerantrieb, der für eine gleichmäßige, lineare Bewegung der Abtriebswelle sorgt. Dadurch werden Schnitte präziser, die Geräusch- und Vibrationsentwicklung sinkt, und auch bei robustem Erntegut oder höherem Tempo bleibt die Schneidleistung konstant. Statt des bisherigen Riemenantriebs kommt nun ein wartungsärmeres Getriebesystem mit Teleskopwelle zum Einsatz.

Zudem verfügen die Schneidwerke mit 10,5 und 12,5 Metern Arbeitsbreite über einen vollständig synchronisierten Doppelmesserantrieb. Das rechte Messer wird nun direkt über die Einzugsschnecke angetrieben. Diese Technik reduziert die Vibrationen im Schneidwerk deutlich und steigert gleichzeitig die Messerbewegung auf 735 Umdrehungen pro Minute – ein Plus von rund elf Prozent.

Bei der Einzugsschnecke selbst wurde ebenfalls nachgebessert: Eine neue Höhenverstellung erlaubt es, zwischen zwei voreingestellten Positionen für Raps und Getreide zu wählen. Das spart im Vergleich zur vorherigen Version rund drei Viertel der Einstellzeit.

Auch bei den Reinigungssystemen gibt es Neuerungen. Die Smart Sieve-Technologie wurde verbessert, indem Obersieb und Vorsieb jetzt mechanisch miteinander gekoppelt sind, um eine bessere Abstimmung der Siebbewegung zu erzielen. Darüber hinaus lassen sich die Tasträder nun hydraulisch verstellen. So gelingt der Wechsel vom Transport- in den Feldeinsatz schneller und einfacher.

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