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Forschung zur Akzeptanz klimafreundlicher Traktoren gestartet

Traktoren mit klimafreundlichen Antrieben mindern den Ausstoß von Treibhausgasen und leisten so einen Beitrag zum Klimaschutz. Im Rahmen des Projekts „TrAkzeptanz“ wird untersucht, wie es um die Akzeptanz dieser Landmaschinen steht, die mit erneuerbaren Kraftstoffen oder elektrisch betrieben werden sollen. Zudem wird erforscht, wie diese Akzeptanz künftig erhöht werden kann.

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir übergab dafür symbolische Förderurkunden in Höhe von insgesamt rund einer Million Euro an die Projektleiter. Beteiligt sind die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) und der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE).

„Es braucht Antworten, wie Höfe klimafreundlicher werden können. Diese Transformation gelingt nur, wenn die Menschen, die sie umsetzen sollen, auch davon überzeugt sind. Und natürlich muss es sich wirtschaftlich lohnen. Mit unserer Förderung für ‚TrAkzeptanz‘ tragen wir zu klimafreundlichen und wirtschaftlichen Technologien auf dem Feld bei. Und wie es sich gehört, werden bei dem Projekt alle Akteure einbezogen“, erklärte Bundesminister Özdemir bei der Übergabe der Förderurkunde im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin.

Projektkoordinator Prof. Dr. Klaus Menrad, Professor für Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe der HSWT am Campus Straubing der Technischen Universität München (TUM CS), betonte: „Im Projekt wollen wir herausfinden, welche Stellschrauben für diesen Wandel wichtig sind, um den Übergangsprozess erfolgreich zu gestalten. Außerdem befassen wir uns mit der Bereitschaft der Landwirte und der Landmaschinenindustrie auf neue Technologien umzustellen sowie mit den Anforderungen der Landwirte an einen solchen Traktor.“

Das Forschungsteam am TFZ untersucht, welche Vor- und Nachteile mit der Nutzung von erneuerbaren Kraftstoffen und Elektroantrieben in der Landwirtschaft verbunden sind und welche Lösungen praxisgerecht sind. Dr. Edgar Remmele, Abteilungsleiter Erneuerbare Kraftstoffe und Materialien, beschreibt die Arbeiten des TFZ: „Außerdem werden die Treibhausgase analysiert und bilanziert – so finden wir heraus, wie hoch der Beitrag zum Klimaschutz tatsächlich ist.“

Der BBE bildet im Projektverbund die Schnittstelle von Forschung zur Praxis. „Wir sind als Verband mit allen Stakeholdern der Landwirtschaft, der Landtechnik sowie der erneuerbaren Mobilität eng vernetzt. Mit Ergebnisforen, Workshops und anderen Dialogformen sorgen wir dafür, dass alle relevanten Akteure einbezogen werden und die Projektergebnisse die Zielgruppen erreichen – von der Politik, über Landmaschinenhersteller, Lohnunternehmen bis hin zu den Landwirten“, erläuterte Bernd Geisen, Geschäftsführer des BBE.

Das Projekt „Akzeptanz und Effekte von klimafreundlichen Antrieben in der Landwirtschaft (TrAkzeptanz)“ ist am 1. April 2024 gestartet und hat eine Laufzeit von 36 Monaten. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Klimaschutz in der Landwirtschaft“ über den Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert.

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