Anzeige
 

Fendt stellt vierte Generation des 1000 Vario vor

Mit der neuen Generation des 1000 Vario bringt Fendt eine überarbeitete Großtraktor-Serie auf den Markt, die zahlreiche technische Neuerungen vereint. Neben einem erweiterten Leistungsbereich zwischen 426 und 550 PS bietet die Baureihe auch ein neues Lichtkonzept sowie flexible Möglichkeiten zur Anpassung der Motorleistung.

Die vier Modelle – Fendt 1040, 1044, 1048 und 1052 Vario – decken Leistungen von 313 bis 405 kW ab. Alle Versionen sind mit dem DynamicPerformance-System ausgestattet, das je nach Einsatz bis zu 30 PS zusätzliche Leistung bereitstellt. Dieses Konzept arbeitet unabhängig von Geschwindigkeit oder Einsatzgebiet und reagiert dynamisch auf den jeweiligen Leistungsbedarf, auch im Stillstand.

Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf ein geringes Eigengewicht bei kompakten Abmessungen. Dadurch soll der Fahrer ein optimales Sichtfeld auf die Arbeitsgeräte behalten. Die Maschinen sind sowohl für schwere Zugarbeiten und Bodenbearbeitung als auch für Transporte bis 60 km/h oder den Einsatz in Bau- und Forstwirtschaft mit leistungsintensiven Anbaugeräten ausgelegt.

Im Motorraum arbeitet weiterhin der bewährte MAN-Motor, der für alternative Kraftstoffe wie HVO100 und weitere nach DIN 15940 zugelassen ist. Damit lässt sich der CO₂-Ausstoß deutlich senken. Verbesserte Technik verlängert zudem die Wechselintervalle für das Getriebeöl von 2.000 auf 4.000 Betriebsstunden, was die Betriebskosten reduziert.

Serienmäßig ist das Concentric Air System (CAS) für Kühlung und Belüftung integriert. Optional lässt sich der Lüfter mit Umkehrfunktion ausstatten, wodurch sich der Luftfilter während des Arbeitseinsatzes automatisch reinigen lässt. Das schont Bauteile und verringert den Wartungsaufwand.

Eine weitere Neuerung ist das flexible Leistungsstufenkonzept. Es ermöglicht, die Motorleistung je nach Einsatzgebiet und Anbaugerät bedarfsgerecht zu regulieren. In Kombination mit dem optimierten Antriebsstrang VarioDrive wird eine besonders effiziente Arbeitsweise erzielt. Das Niedrigdrehzahlkonzept Fendt iD sorgt dafür, dass auch bei niedrigen Drehzahlen ein hohes Drehmoment erreicht wird, was den Kraftstoffverbrauch senkt.

Für den Ackerbau bietet die vierte Generation eine hohe Hydraulikleistung. Mit bis zu sechs Steuergeräten im Heck sowie einem zusätzlichen Anschluss in der Front lassen sich unterschiedlichste Geräte betreiben. Kunden haben zudem die Wahl zwischen verschiedenen Bereifungsoptionen, darunter Einzelreifen, Zwillingsbereifung oder spezielle Row-Crop-Lösungen.

Das neu entwickelte Lichtsystem umfasst LED-Scheinwerfer in den Varianten Vision und UltraVision. Sie lassen sich individuell steuern und passen die Ausleuchtung an die jeweiligen Bedingungen an. Zusätzlich sorgt die Deichselbeleuchtung Fendt GroundVision für optimale Sicht direkt am Heck der Maschine.

Auch in der Kabine wurde der Komfort weiter gesteigert. Der neue elektrisch einstellbare Super-Komfortsitz in Titanleder bietet vielfältige Einstellungen, während Apple CarPlay über das Infotainment-System direkt in das Armlehnen-Terminal integriert ist.

Weitere Landtechnik-Nachrichten

ISPO übernimmt Rebo & B+S: Größter John-Deere-Händler Europas entsteht

Ein bedeutender Umbruch im europäischen Landmaschinenhandel: ISPO, ein südosteuropäischer Landmaschinenhändler, hat die Übernahme von Rebo Landmaschinen und B+S Landtechnik abgeschlossen. Diese Transaktion...

Traktormarkt 2025: Neuzulassungen sinken um 12,3% auf Rekordtief

Der Traktormarkt 2025 erlebt eine deutliche Abkühlung: Die Anzahl der Neuzulassungen in Deutschland ging erheblich zurück. Im Jahr 2025 wurden nur noch...

Schweizer Traktormarkt 2025: Zulassungen steigen um 3% auf 1.624

Im Jahr 2025 haben Landwirte in der Schweiz insgesamt 1.624 Traktoren neu registriert, was einem Anstieg von 3 % im Vergleich zum...

Wacker Neuson bleibt eigenständig: Doosan Bobcat-Übernahme gescheitert

Die geplante Übernahme des Baumaschinenunternehmens Wacker Neuson durch den koreanischen Konzern Doosan Bobcat wurde abgesagt, was zu einem deutlichen Kursrückgang der Aktie...

Grimme investiert 50 Mio. €: Produktionssteigerung in Damme und Rieste

Der Landtechnikhersteller Grimme trotzt der aktuellen Krise in der Branche und setzt auf Expansion. Im Rahmen des umfangreichsten Investitionsvorhabens der 160-jährigen Unternehmensgeschichte...