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Winterwetter in Mitteleuropa: Deutschland erwartet milde Temperaturen

Der Winter zeigt sich bisher nur zögerlich in Deutschland. Die bisherigen Kälteeinbrüche waren nur von kurzer Dauer. Im Hochgebirge ist der Winter jedoch verlässlich präsent. Trotz vereinzelter Schneefälle und Frosttage im südlichen Deutschland war der Dezember wie das gesamte Jahr 2024 in ganz Mitteleuropa ungewöhnlich warm. Global gesehen war das Kalenderjahr sogar um mehr als 1,5 Grad zu warm, womit erstmals der Schwellenwert des Pariser Klimaabkommens überschritten wurde. Diese Wärme war lokal nicht immer spürbar.

Was wird der Januar bringen? Trotz einer schwachen La Niña-Phase im tropischen Pazifik, die kälter als normales Meerwasser mit sich bringt, hält die globale Erwärmung weiter an. Prognosen von mehr als fünfzehn Wetterdiensten lassen auf anhaltend hohe Temperaturen weltweit schließen, mit Ausnahmen in Alaska, Teilen Nordkanadas und Grönland. In Mitteleuropa sind bislang nur die ersten Tage des Januars von winterlicher Kälte geprägt.

Nach einem kühlen Wochenende mit Frost und frisch gefallenen Schneeflocken im Süden Deutschlands, wo die Temperaturen stellenweise unter minus 10 Grad sinken könnten, sind weitere Kälteperioden allerdings nur von kurzer Dauer. Eine Grafik mit täglichen Prognosen bis Anfang Februar für Berlin und München zeigt die Unsicherheit der Vorhersagen, mit einem grünen Bereich, der den wahrscheinlichsten Temperaturverlauf angibt.

Ab der kommenden Woche wird das Wetter in weiten Teilen Deutschlands ungewöhnlich mild, während es im Norden kühler bleiben könnte. Um den 20. Januar, der normalerweise der kälteste Zeitpunkt des Winters ist, wird dieses Jahr nicht mit strenger Kälte gerechnet. Im Norden ist mit einem eher nassen Januar zu rechnen, während der Süden trockener bleiben dürfte. Längere Nebelphasen sind nicht zu erwarten, und die Sonne wird sich öfter zeigen.

Schneefälle sind sporadisch möglich, jedoch meist abhängig von kurzfristigen Konstellationen aus Niederschlag und passenden Temperaturen. Eine länger anhaltende Schneedecke in den Niederungen ist allerdings unwahrscheinlich.

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