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Lindner: Traktorenhersteller setzt auf Wachstum trotz Umsatzrückgang

Der Traktorenhersteller Lindner, ansässig in der malerischen Region Kundl, Tirol, sieht sich aktuell mit einem deutlichen Umsatzrückgang konfrontiert. Trotz eines Rückgangs der Verkaufszahlen um 20 Prozent bleibt das Unternehmen optimistisch und setzt auf innovative Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen.

Umsatzrückgang und Gründe

Im Geschäftsjahr 2024/25 verzeichnete Lindner einen Umsatz von 93 Millionen Euro, was einem Rückgang im Vergleich zu den 116 Millionen Euro des Vorjahres entspricht. Die Anzahl der produzierten Fahrzeuge reduzierte sich von 1.200 auf 800 Einheiten. Laut Unternehmensführung ist die gesunkene Nachfrage auf eine Kaufzurückhaltung seitens der Landwirte zurückzuführen, die ab 2024 deutlich spürbar wurde. Dies führte zu erhöhten Lagerbeständen bei den Händlern.

Strategien für nachhaltiges Wachstum

Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen zuversichtlich, seine langfristigen Ziele zu erreichen. Seit September 2025 beobachtet Lindner eine positive Entwicklung der Auftragslage und plant weiterhin mit einem Umsatzziel von 120 Millionen Euro für das Jahr 2026/27. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Lindner auf die Einführung preisgünstiger Einstiegsmodelle und den Aufbau einer Mietflotte, die bereits etwa 100 Traktoren umfasst.

Innovationen und neue Modelle

Mit dem neuen Spitzenmodell Lintrac 160 will Lindner neue Märkte erschließen. Dieses Modell kombiniert Wendigkeit und Komfort mit leistungsstarken Eigenschaften für Transport und Ackerbau. Für die Herstellung wurde die Produktion angepasst; es werden täglich sieben Traktoren sowie zwei Unitrac-Modelle gefertigt.

Forschung und Entwicklung als Erfolgsfaktor

Lindner investiert jährlich rund vier Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, um kontinuierlich neue Technologien und Modelle zu entwickeln. Diese Investitionen sollen helfen, die Wettbewerbsfähigkeit in den Hauptabsatzmärkten Deutschland, Schweiz und Frankreich auszubauen. In Österreich selbst werden rund 45 Prozent der produzierten Traktoren verkauft.

Der Blick in die Zukunft zeigt: Trotz aktueller Herausforderungen setzt Lindner auf innovative Ansätze und eine stabile Beschäftigungspolitik, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Für Landwirte bedeutet dies Zugang zu einer breiten Palette moderner Maschinenlösungen, die sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bieten können.

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