Die Ölpreise an den globalen Warenterminmärkten haben nach einem anfänglichen Anstieg gestern im weiteren Tagesverlauf wieder nachgegeben. Heute starten die Heizöl-Notierungen daher nahezu unverändert in den Handelstag, ohne dass ein klarer Trend erkennbar ist.
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Rohöl- und Devisenkurse stabil
Aktuell notieren die April-Kontrakte der Nordsee-Ölsorte „Brent“ bei 67,50 Dollar pro Barrel. Der Preis für eine Tonne Gasöl zur Lieferung im März liegt bei 679 Dollar. Der Euro zeigt sich gegenüber dem Dollar stabil und wird weiterhin bei etwa 1,1845 Dollar gehandelt.
Geopolitische Spannungen beeinflussen den Markt
Am Ölmarkt standen zu Wochenbeginn die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf im Fokus. Diese Gespräche drehen sich hauptsächlich um das iranische Atomprogramm und Menschenrechtsfragen. Beide Seiten versuchen, ihre Stärke zu demonstrieren: Die USA hat einen weiteren Flugzeugträger in die Region entsandt, während der Iran Militärübungen in der Straße von Hormus durchführt, wodurch diese strategisch wichtige Wasserstraße zeitweise gesperrt wurde. Diese Entwicklungen führten zunächst zu einem Anstieg der Ölpreise. Als jedoch positive Signale vom iranischen Außenminister über Annäherungen kamen, gaben die Futures am Nachmittag wieder nach.
Fortsetzung der Verhandlungen erwartet
Es ist zu erwarten, dass die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie die damit verbundenen geopolitischen Entwicklungen auch in den kommenden Tagen und Wochen den Ölmarkt beeinflussen werden. Gleichzeitig gibt es keine wesentlichen Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine, während gegenseitige Angriffe fortdauern.
Ölbestandsdaten verzögert veröffentlicht
Aufgrund eines Feiertags werden die wöchentlichen Ölbestandsdaten mit einem Tag Verzögerung bekannt gegeben. Das American Petroleum Institute (API) wird heute Abend berichten, gefolgt vom Department of Energy (DOE) morgen Nachmittag.
Kursentwicklung am Devisenmarkt
Am Devisenmarkt erlebte der Euro gestern einen vorübergehenden Rückgang gegenüber dem Dollar. Dies war auf schwache Konjunkturdaten aus der EU zurückzuführen: Der ZEW-Konjunkturerwartungsindex fiel im März unerwartet auf 39,4 Punkte, statt wie prognostiziert auf 45,7 Zähler zu steigen. Gleichzeitig zeigten solide Wirtschaftsdaten aus den USA eine stabile Entwicklung. Im weiteren Verlauf konnte sich der Euro jedoch leicht erholen.
Angebotssituation auf dem deutschen Heizölmarkt
Die stabilen internationalen Vorgaben führen dazu, dass die Heizölpreise in Deutschland heute nur geringfügig verändert in den Handel starten werden. Erste Berechnungen deuten auf minimale Preisanstiege von etwa 0,2 Cent pro Liter hin. Angesichts des weiterhin günstigen Preisniveaus nutzen sicherheitsorientierte Verbraucher diese Gelegenheit zur Aufstockung ihrer Bestände.
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