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Aktuelle Pelletspreise

Heute liegt der durchschnittliche Preis für lose Holzpellets bei ...

 

Ölpreise steigen weiter: Sorge um Nahost-Konflikt treibt Heizölkosten hoch

Die Ölpreise an den internationalen Märkten setzen ihren Anstieg unvermindert fort, was sich direkt auf die Heizölpreise in Deutschland auswirkt. Bereits gestern waren deutliche Preissteigerungen zu verzeichnen, und auch heute Morgen zeigen die Kurstafeln erneut Pluszeichen.

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Preisentwicklung bei Brent und Gasöl

Aktuell notieren die März-Kontrakte der Nordsee-Ölsorte „Brent“ bei 69,50 Dollar pro Barrel. Der Preis für eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar liegt bei 701 Dollar. Währenddessen hat der Euro gegenüber dem Dollar leicht an Wert verloren und wird derzeit zu einem Kurs von etwa 1,1985 Dollar gehandelt.

Gründe für den Anstieg der Rohölpreise

Seit Jahresbeginn sind die Preise für Brent-Rohöl um etwa 9 Dollar pro Barrel gestiegen, was einem Zuwachs von rund 15 Prozent entspricht. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zur Einschätzung vieler Experten, die den Markt im ersten Quartal als überversorgt sehen. Als Hauptursache für die Preisrallye gelten geopolitische Spannungen im Nahen Osten. US-Präsident Trump droht dem Iran wiederholt mit militärischem Eingreifen, was Befürchtungen schürt, dass es zu Unterbrechungen beim Öltransport durch die Meerenge von Hormuz kommen könnte, durch die etwa 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs fließen.

Wetterbedingungen beeinflussen Ölmarkt

Auch das kalte Winterwetter auf der Nordhalbkugel hat seine Spuren hinterlassen. In den USA meldete das Department of Energy (DOE) nach Wochen des Bestandsaufbaus einen unerwarteten Rückgang der Ölreserven um 2,3 Prozent. Gleichzeitig stieg die Gesamtnachfrage auf etwa 20,7 Millionen Barrel pro Tag an, während die Produktion leicht zurückging. Die Auswirkungen des extremen Winterwetters dürften sich in den kommenden Wochen noch deutlicher zeigen.

Devisenmarkt und Zinspolitik

Am Devisenmarkt musste der Euro gestern gegenüber dem Dollar Verluste hinnehmen, konnte sich jedoch im späteren Handel teilweise erholen. Die US-Notenbank ließ den Leitzins erwartungsgemäß unverändert. Präsident Trump äußerte sich unbesorgt über die Schwäche des Dollars und sieht diese Entwicklung als positiv.

Aussichten für Heizölverbraucher

Für deutsche Heizölverbraucher bedeutet dies weitere Preissteigerungen. Nach aktuellen Berechnungen wird ein Anstieg um einen weiteren Cent pro Liter erwartet. Dies dämpft die Kauflaune der Verbraucher spürbar, obwohl die Preise immer noch unter den Vergleichswerten der letzten drei Jahre liegen.

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