Die Ölpreise auf den internationalen Märkten haben sich nach einem kurzen Rückgang erneut stabilisiert und erreichten den höchsten Stand seit knapp vier Monaten. Dies führt dazu, dass auch die Heizölpreise in Deutschland weiter ansteigen.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Ölmarkt unter Druck durch Wetterbedingungen und geopolitische Spannungen
Derzeit notieren die März-Kontrakte der Nordsee-Ölsorte Brent bei 66,40 Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar mit 684 Dollar gehandelt wird. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar an Stärke gewonnen und wird aktuell zu einem Kurs von etwa 1,1860 Dollar gehandelt.
Die Energieversorgung steht vor Herausforderungen. In den USA führt eine starke Kältewelle zu erheblichen Problemen bei der Gas- und Ölproduktion. Erste Berichte sprechen von einem Rückgang der Erdgasproduktion um rund zehn Prozent. Auch in Europa sind die Gasspeicherfüllstände deutlich niedriger als in den Vorjahren. Gleichzeitig hat der unklare Ausgang der Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt sowie die Möglichkeit eines Angriffs der USA auf den Iran die bisherige Überversorgung am Ölmarkt in den Hintergrund gedrängt.
Wirtschaftliche Signale beeinflussen den Markt
Wirtschaftlich betrachtet sendet der Markt derzeit bullishe Signale aus. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das globale Wachstum leicht angehoben. Zudem scheint die Gefahr neuer Zölle der USA gegen die EU vorerst abgewendet zu sein.
Auch am Devisenmarkt zeigt sich eine positive Entwicklung für den Euro. Die Gemeinschaftswährung konnte gegenüber dem US-Dollar deutliche Gewinne erzielen und kletterte erstmals seit Mitte September über die Marke von 1,18 Dollar. Diese Entwicklung wurde durch die politische Kehrtwende von US-Präsident Trump bezüglich Grönland begünstigt, was das Vertrauen in die US-Währung weiter schwächte.
Anstieg der Heizölpreise trotz günstiger Wechselkurse
Trotz der positiven Wechselkursentwicklung startet der heimische Heizölmarkt mit Preisaufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuellen Berechnungen zufolge könnte der Preis um etwa einen Cent pro Liter steigen, was den Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen fortsetzt. Dennoch sind diese Preise im langfristigen Vergleich weiterhin günstig und liegen deutlich unter den Niveaus der letzten drei Jahre im Januar.
- März-Kontrakte Brent: 66,40 Dollar pro Barrel
- Tonne Gasöl Februar: 684 Dollar
- Euro-Kurs: 1,1860 Dollar
- Anstieg Heizölpreise: ca. 1 Cent pro Liter
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