Die Schwankungen an den internationalen Märkten für Rohöl setzen sich fort, wobei die Preisentwicklung stark von den aktuellen geopolitischen Ereignissen beeinflusst wird. Besonders die Gespräche zwischen den USA und dem Iran ziehen die Aufmerksamkeit der Händler auf sich. Trotz des fehlenden Durchbruchs in Genf bezeichnete der iranische Außenminister Aragtschi die Verhandlungen als ernsthaft und vielversprechend, wenngleich es bei der Frage der Urananreicherung weiterhin Differenzen gibt.
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Ölpreisentwicklung und Währungsschwankungen
Der Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent liegt derzeit bei 71,30 Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl zur Lieferung im März 745 Dollar kostet. Der Euro hat gegenüber dem Dollar leicht nachgegeben und wird gegenwärtig bei 1,1805 Dollar gehandelt. Diese Wechselkursentwicklungen stehen ebenfalls im Kontext der internationalen Verhandlungen.
Einflussfaktoren auf den Ölmarkt
Neben den Verhandlungen mit dem Iran steht am Wochenende ein wichtiges Treffen der OPEC+ an. Dabei wird erwartet, dass die bisher ausgesetzten freiwilligen Förderkürzungen aufgehoben werden könnten, was eine Erhöhung der Produktionsmengen zur Folge hätte. Die Situation in der Ukraine und die amerikanische Zollpolitik sind ebenfalls entscheidende Faktoren, die die künftige Entwicklung beeinflussen könnten.
Stabile Heizölpreise trotz Unsicherheiten
Trotz der Volatilität auf dem Rohölmarkt bleiben die Heizölpreise in Deutschland relativ stabil, mit leichten Aufschlägen zu Beginn des letzten Handelstags der Woche. Prognosen deuten auf eine moderate Verteuerung um bis zu einem halben Cent pro Liter hin. Das Interesse der Verbraucher bleibt aufgrund milderer Temperaturen gering, und sowohl Bestellungen als auch Lieferzeiten entsprechen eher dem Sommerniveau.
Währungsmarkt zeigt weniger Bewegung
Im Gegensatz zum nervösen Ölmarkt zeigen sich die Währungsmärkte ruhiger. Die Kursbewegungen zwischen Euro und US-Dollar sind aktuell überschaubar. Marktbeobachter achten jedoch auch hier auf mögliche Auswirkungen durch politische Entwicklungen in Washington und Teheran sowie auf Veränderungen in der US-Zollpolitik.
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