Die weltweiten Ölpreise haben nach einem deutlichen Anstieg in den letzten Tagen einen leichten Rückgang erfahren. Diese Entwicklung spiegelt sich auch auf den asiatischen Märkten wider, was dazu führt, dass die Heizölpreise in Deutschland zum Wochenbeginn nachgeben werden.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Aktuelle Marktentwicklungen und Einflussfaktoren
Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte „Brent“ liegt aktuell bei knapp 71 Dollar, während eine Tonne Gasöl mit Lieferung im März 722 Dollar kostet. Gleichzeitig hat der Euro gegenüber dem Dollar zugelegt und wird derzeit zu einem Kurs von 1,1830 Dollar gehandelt.
Am Donnerstag hatten die Rohölpreise ihren höchsten Stand seit dem Sommer des Vorjahres erreicht, was teilweise auf den angespannten Konflikt zwischen den USA und dem Iran zurückzuführen war. Am Freitag kam es jedoch zu moderaten Gewinnmitnahmen. Die Gespräche in Genf sollen erst am kommenden Donnerstag fortgesetzt werden, was dem Markt eine kurze Verschnaufpause ermöglicht, ohne dass die Risikoprämie signifikant gesenkt wird.
Einfluss der internationalen Politik
US-Präsident Donald Trump hatte Teheran letzte Woche ein Ultimatum von 10 bis 15 Tagen gesetzt. Sollte sich keine Lösung abzeichnen, könnte die Unsicherheit auf dem Markt nächste Woche zunehmen. Das Urteil des Obersten Gerichtshofes der USA zur Aufhebung der Strafzölle hat bisher keinen wesentlichen Einfluss auf die Ölpreisentwicklung gehabt. Dennoch hat Trump angekündigt, neue Zölle auf einer anderen rechtlichen Grundlage einführen zu wollen.
Prognosen für den heimischen Heizölmarkt
Zudem werden neue Konjunkturdaten sowie Änderungen der US-Ölbestände diese Woche erwartet, welche am Dienstagabend (API) und Mittwochnachmittag (DOE) veröffentlicht werden sollen. Diese Informationen könnten ebenfalls Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen.
Der Euro konnte sich zuletzt gegenüber dem US-Dollar leicht erholen. Der heutige Wochenstart zeigt stärkere Gewinne der europäischen Gemeinschaftswährung, bedingt durch das jüngste Zoll-Chaos der US-Regierung.
Für den deutschen Heizölmarkt sind dies gute Nachrichten: Die Preise starten erfreulicherweise mit Abschlägen. Es wird ein Rückgang von etwa einem halben bis einem Cent pro Liter erwartet. Trotz einer zwischenzeitlich gestiegenen CO2-Abgabe bleibt das aktuelle Preisniveau unter den Februar-Kursen der vergangenen drei Jahre, was eine günstige Gelegenheit zum Aufstocken der Vorräte bietet.
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