Der grüne Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir erntet in Schwaben viel Lob für seinen Einsatz für die Bauern. Bei den Bauernprotesten stellt er sich den Demonstranten entgegen und erträgt Buhrufe. Dabei betont er, dass sowohl die Bauern als auch er selbst nicht in die Entscheidungen über die Kürzungen der Bauernsubventionen eingebunden waren.
Özdemir sieht in der aktuellen Debatte um die Bauernproteste die Chance, die Einführung einer Abgabe auf Fleisch, den sogenannten ‚Tierwohl-Cent‘, durchzusetzen. Eine Mehrheit der Bürger unterstützt laut einer Umfrage der ‚Bild‘-Zeitung diese Abgabe, jedoch sperrt sich vor allem der Koalitionspartner FDP dagegen. Özdemir hofft, dass sein Einsatz für die Bauern ihm auch in Bezug auf seine politische Karriere zugutekommt, insbesondere bei der möglichen Nachfolge von Winfried Kretschmann als Ministerpräsident in Baden-Württemberg.
Weitere Nachrichten aus der Politik
Am 12. Februar treffen sich Europas führende Politiker im belgischen Schloss Alden Biesen, um Wege zur Ankurbelung der europäischen Wirtschaft zu diskutieren....
Beim jüngsten Milchgipfel, einberufen von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, stand die Diskussion um die Zukunft des Milchmarktes in Deutschland im Mittelpunkt. Dabei wurde...
Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen plant der CSU-Bundesagrarminister Alois Rainer, die Förderung des ökologischen Landbaus im Bundeshaushalt auf zentrale Themen zu fokussieren....
Ab der Düngesaison 2027 dürfen europäische Landwirte mehr als 170 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr aus aufbereitetem Stickstoff (Renure) verwenden. Diese...
Mit einem klaren Votum hat das Europäische Parlament die sogenannten Mercosur-Schutzklauseln verabschiedet. Eine überwältigende Mehrheit von 483 Abgeordneten sprach sich am Dienstag...