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Im Februar fiel der Wert von Milchrohstoffen auf 42,2 Cent.

Im Februar des Jahres 2024 verzeichnete der aus Kiel stammende Rohstoffwert für Milch einen Rückgang um 0,5 Cent auf 42,2 Cent pro Kilogramm. Dies stellt eine Minderung von 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat dar, wie die Zentralen Milchwirtschaft Berichte (ZMB) offenlegten.

Dieser monatlich festgelegte Wert wird vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ermittelt und basiert auf den aktuellen Marktpreisen für Butter und Magermilchpulver. Er gilt für Rohmilch direkt vom Bauernhof mit einem Fettgehalt von 4,0 Prozent und einem Eiweißgehalt von 3,4 Prozent, jeweils ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer.

Der beobachtete Rückgang des Rohstoffwertes ist hauptsächlich auf die Preisabschwächung bei Magermilchpulver zurückzuführen, die die geringfügigen Preisanstiege bei Butter nicht ausgleichen konnte. Konkret erhöhten sich die durchschnittlichen Butterpreise leicht um 0,2 Prozent, wohingegen die Preise für Magermilchpulver um 2,0 Prozent fielen.

Die durchschnittlichen Preise für Butter kletterten um 1,1 Euro auf 567,6 Euro pro 100 Kilogramm, während die Preise für Magermilchpulver um 5,1 Euro auf 243,8 Euro pro 100 Kilogramm sanken. Trotz des Rückgangs im Februar 2024 bleibt der Rohstoffwert für Milch mit 42,2 Cent pro Kilogramm über dem Niveau des Vorjahres.

Verglichen mit dem Februar des Jahres 2023, als der Wert noch bei 39,0 Cent pro Kilogramm lag, verzeichnete der Rohstoffwert eine Steigerung um 3,2 Cent pro Kilogramm oder rund 8,2 Prozent. Dies unterstreicht die Volatilität des Marktes und die Bedeutung detaillierter Marktanalysen für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit in der Milchwirtschaft.

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