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EU-weite Schweinefleischausfuhren steigen im ersten Quartal

Zwischen Januar und März 2025 hat die Europäische Union ihre Ausfuhren von Schweinen und Schweinefleisch in Länder außerhalb des Binnenmarktes leicht ausgeweitet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verließen knapp 1,1 Millionen Tonnen Schweinefleisch die EU-Grenzen, was einem Zuwachs von rund drei Prozent entspricht.

Den größten Beitrag zu diesem Exportvolumen leistete Spanien. Das Land war mit mehr als einem Drittel Anteil der führende Lieferant. Die dortigen Ausfuhren stiegen im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent. Dahinter rangierten die Niederlande und Dänemark, allerdings mit deutlichem Abstand zu Spanien.

Deutschland befand sich weiter hinten im Ranking. Mit einem Anteil von sechs Prozent lag die Bundesrepublik auf dem sechsten Platz unter den exportierenden EU-Mitgliedsstaaten. Die geringere Beteiligung hängt insbesondere mit den bestehenden Einschränkungen aufgrund der Maul- und Klauenseuche zusammen. Diese Situation führte dazu, dass die ausgeführte Menge im Vergleich zum Vorjahr um nahezu ein Drittel zurückging.

Ein Großteil der Ausfuhren entfiel auf tiefgekühltes Schweinefleisch. Etwa 432.000 Tonnen dieser Produktgruppe wurden in Drittstaaten geliefert. Auch Schlachtnebenerzeugnisse spielten eine bedeutende Rolle. Zusammengenommen stellten diese beiden Kategorien rund 72 Prozent der gesamten Exporte dar.

Auf Abnehmerseite lag China an erster Stelle. Danach folgten das Vereinigte Königreich, die Philippinen sowie Japan. Diese Märkte bildeten die wichtigsten Zielländer für europäisches Schweinefleisch im ersten Quartal 2025.

Die Produktionszahlen innerhalb der EU zeigten in den ersten Monaten des Jahres einen leichten Anstieg. Daher gehen Marktbeobachter davon aus, dass die Exportmengen in absehbarer Zeit über dem Niveau des Vorjahres liegen könnten.

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