Anzeige
 

EU steigert zu Saisonbeginn Import von ukrainischer und kanadischer Soja

Zu Beginn der Saison 2024/25 hat die Europäische Union die Einfuhr von Sojabohnen aus der Ukraine und Kanada deutlich erhöht. Laut Daten der Europäischen Kommission importierten die EU-Länder in den ersten sechs Wochen des Wirtschaftsjahres insgesamt 1,2 Millionen Tonnen Sojabohnen, was einem Rückgang von 20% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr entspricht, als 1,5 Millionen Tonnen importiert wurden.

Während Brasilien mit einem Anteil von 75% weiterhin der Hauptlieferant von Sojabohnen in die EU bleibt, sank der Import aus diesem Land im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf 863.000 Tonnen. Die Lieferungen aus den USA gingen sogar um 63% auf 175.000 Tonnen zurück.

Dagegen stiegen die Importe aus der Ukraine um 62% auf 115.000 Tonnen und aus Kanada sogar um 82% auf 39.000 Tonnen an.

Die Europäische Kommission schätzt, dass die EU im Wirtschaftsjahr 2024/25 bis zu 13,44 Millionen Tonnen Soja importieren könnte, was eine Steigerung von 2% gegenüber dem Vorjahr darstellen würde. Diese Zahlen unterstreichen die dynamische Entwicklung des Sojamarktes in der EU und die zunehmende Bedeutung der ukrainischen und kanadischen Lieferanten.

Weitere Agrarmarkt-Nachrichten

Ferkelmarkt boomt: Preise und Nachfrage steigen weiter an

Der Markt für Schweinefleisch in Deutschland zeigt derzeit ein geteiltes Bild. Während die VEZG (Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch) die...

Düngerpreise explodieren: Europas Landwirte vor großen Herausforderungen

Die Preise für Düngemittel steigen weltweit weiterhin rasant an, insbesondere für zukünftige Liefertermine. Ein führender Düngemittelimporteur warnt, dass Europa im Frühjahr 2027...

Iran-Konflikt belastet Futtermittelbranche: Hohe Kosten und Risiken

Die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten sind in der Futtermittelbranche deutlich zu spüren. Wie der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) berichtet,...

Rapskurse fallen unter 500 €: Sojabohnen und Rohöl drücken Preise

Der Anfang dieser Woche bringt für die Rapsmärkte deutliche Kursverluste mit sich. Auf den globalen Märkten gerieten vor allem die Sojabohnenpreise ins...

Getreidekurse im Sinkflug: Sojabohnen und Rohöl belasten Preise

Zu Beginn dieser Woche geraten die Getreidepreise unter Druck, nachdem sie in der Vorwoche auf einem stabilen Niveau verharrten. Besonders der Rückgang...