Die Notierungen für Weizen-Futures an der US-amerikanischen Terminbörse CBOT sind am 5. August auf den niedrigsten Stand seit drei Monaten gesunken. Grund dafür ist das wachsende Angebot infolge guter Erntebedingungen auf der Nordhalbkugel.
Der meistgehandelte Weizenkontrakt verlor während des Handels 0,8 Prozent und fiel auf 5,12 US-Dollar je Scheffel. Damit nähert sich der Preis dem im Mai verzeichneten Tiefststand von 5,06 US-Dollar. Die überwiegend günstige Witterung in den wichtigsten Anbaugebieten hat das globale Produktionsvolumen deutlich erhöht.
Nach Angaben eines Marktanalysten der Commonwealth Bank befinden sich aktuell nur noch wenige Weizenbestände in der aktiven Wachstumsphase, die wetterbedingten Risiken ausgesetzt sind. Diese Flächen liegen vor allem in Kanada, Argentinien und Australien.
In den letzten Tagen hätten sich die Witterungsbedingungen in Kanada und Australien verbessert, so der Analyst weiter. Dennoch könnte eine Verschlechterung der Wetterlage in einem dieser drei Länder rasch zu steigenden Preisen führen.
Auch die Kurse für Soja und Mais gaben am gleichen Handelstag an der Börse nach. Hier spielten insbesondere die starken Zustandsbewertungen für die laufende US-Ernte sowie die hohe Produktion in Südamerika eine Rolle. Die Mais-Futures sanken um 0,8 Prozent auf 4,03 US-Dollar je Scheffel, während Soja um 0,4 Prozent auf 9,90 US-Dollar fiel.
