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Stabilisierung der Ölpreise trotz leichter Schwankungen in Asien

Nach der jüngsten Veröffentlichung der Bestandsdaten des US-Energieministeriums verzeichneten die Ölpreise an den internationalen Terminmärkten zunächst eine Erholung und schlossen mit Gewinnen. Am darauffolgenden Morgen waren in Asien jedoch minimale Verluste zu beobachten, die voraussichtlich keine signifikanten Auswirkungen auf die Eröffnungsnotierungen für Heizöl haben werden.

Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Ölsorte „Brent“ für die Lieferung im September beläuft sich aktuell auf 81,05 US-Dollar. Parallel dazu wird eine Tonne Gasöl für August derzeit zu 747 US-Dollar gehandelt. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar stabil und notiert am Morgen bei etwa 1,0840 US-Dollar.

Die deutliche Reduzierung der Ölbestände in den USA hat Mitte der Woche die Preise für Rohöl und Gasöl gestützt. Es wurde ein Rückgang der Rohölbestände um 3,7 Millionen Barrel verzeichnet, während die Bestände an Destillaten um 2,8 Millionen Fass und die an Benzin um 5,6 Millionen Barrel sanken. Die Gesamtnachfrage nach Öl zeigt eine deutliche Zunahme, während die Produktion auf gleichbleibendem Niveau verharrt. Diese Entwicklungen tragen zu einem Preisanstieg bei, obwohl die Investoren weiterhin vorsichtig agieren und Verkäufe an den asiatischen Märkten registriert wurden.

Die Bewegungen am Devisenmarkt waren am Vortag eher gering. Der Euro litt unter schwachen Ergebnissen der Einkaufsmanagerindizes aus der EU, während gleichzeitig enttäuschende Wirtschaftsdaten aus den USA und ein schleppender Start der Aktienmärkte den US-Dollar schwächten.

Die Heizölpreise in Deutschland dürften auf Basis dieser Daten heute weitgehend stabil in den Handel starten. Erste Schätzungen deuten aus morgendlicher Perspektive auf ein leichtes Plus hin, wobei die ersten Preistendenzen eher auf minimale Abschläge hindeuten. Die Heizölpreise verharren auf einem attraktiven Niveau, was viele Verbraucher dazu veranlasst, ihre Vorräte rechtzeitig vor dem Ende der Ferien und dem Beginn der kommenden Heizsaison aufzustocken, wenn mit einem Anstieg der Bestellungen gerechnet wird.

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