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Neue Regelungstechnik optimiert Holzverbrennung in Öfen

Am Fraunhofer-Institut für Bauphysik wurde eine fortschrittliche Verbrennungsregelung entwickelt, die das Heizen mit handbeschickten Holzöfen effizienter und emissionsärmer gestaltet. Diese Technologie, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und , ist nun serienreif für Kaminöfen und andere Kleinfeuerungsanlagen.

Die Entwicklung dieser Regelung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Sabo Elektronik GmbH, den Ofenherstellern Wodtke und Hase Kaminofenbau sowie der Firma Kutzner + Weber. Das System nutzt Temperatur- und Sauerstoffmessungen im Feuerraum, um die Verbrennung optimal zu steuern. Es ist bereits erfolgreich in europäische Serienprodukte integriert worden.

Um die Marktfähigkeit sicherzustellen, wurden über eine Heizperiode realitätsnahe Tests durchgeführt, die das System an verschiedene Nutzungsbedingungen anpassten und weiter optimierten. Die innovative Verbrennungsregelung hat sich in verschiedenen Praxisanwendungen bewährt und wurde von den beteiligten Herstellern ausgiebig getestet.

Ein besonderes Feature der sogenannten T2O2-Regelung ist die Benutzerführung über eine Smartphone-App, die nicht nur den Betriebszustand über eine LED-Ampel visualisiert, sondern auch aktive Bedienhinweise liefert. Untersuchungen zeigen, dass eine angepasste Nutzung wesentlich zur Reduktion von beiträgt.

Verschiedene Unternehmen aus der Branche haben die neue Regelung bereits in ihre Serienprodukte aufgenommen, um den strengen Anforderungen des Umweltzeichens „Blauer Engel“ für Holzkaminöfen gerecht zu werden. AMA Innovation und Manufacturing GmbH steht bereit, weitere Hersteller bei der Implementierung dieser fortschrittlichen Technologie zu unterstützen.