Im Jahr 2025 importierte Deutschland insgesamt 10,5 Millionen Schweine, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Besonders spürbar war der Rückgang im Vergleich zu 2024, mit einem Minus von über 10 % bei den Schweine- und Ferkelimporten.
Hauptlieferant Dänemark
Der Großteil der nach Deutschland gelieferten Tiere stammte weiterhin aus Dänemark. Obwohl die Importe aus diesem Land leicht um etwa 1 % auf knapp 7,4 Millionen Tiere sanken, bleibt Dänemark der Hauptlieferant. Bei diesen Tieren handelt es sich größtenteils um Ferkel.
Deutlicher Rückgang aus den Niederlanden
Die Importe aus den Niederlanden verzeichneten einen stärkeren Rückgang. Hier kamen im Jahr 2025 rund 24 % weniger Ferkel nach Deutschland als noch im Vorjahr. Die niederländische Schweinepopulation sank erstmals seit Jahrzehnten unter die Marke von zehn Millionen Tieren, was das Exportpotenzial zusätzlich einschränkte.
Weniger Bedarf an Importen
Ein stabiler Schweinebestand innerhalb Deutschlands trug dazu bei, dass die Nachfrage nach importierten Schweinen zurückging. Die konstant bleibende Produktion von Schweinefleisch führte dazu, dass weniger Tiere aus dem Ausland benötigt wurden.
Importe aus Belgien
Im Vergleich zu Dänemark und den Niederlanden spielen die Importe aus Belgien eine untergeordnete Rolle. Diese Tiere sind überwiegend Mastschweine und die importierte Menge blieb ebenfalls hinter den Vorjahreszahlen zurück.
