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Vion schließt Rinder-Zerlegebetrieb Hilden

Der Rückzug der Vion Food Group aus Deutschland nimmt Gestalt an, da der Konzern plant, den Rinder-Zerlegebetrieb in Hilden bis spätestens Ende Februar 2026 zu schließen. Diese Entscheidung betrifft rund 160 Mitarbeitende, die nun vor einer ungewissen Zukunft stehen. Der Schritt ist Teil einer größeren Strategie, sich stärker auf die Benelux-Länder zu konzentrieren.

Marktveränderungen erfordern Anpassung

Laut dem Unternehmen sind strukturelle Veränderungen im Fleischmarkt der Hauptgrund für die Schließung. Diese Entwicklungen zwingen Vion dazu, seine Geschäftsaktivitäten neu zu konsolidieren. Ursprünglich wurde die Schließung in Branchenkreisen erwartet, da der Standort Hilden weit von den strategisch wichtigen Standorten in Süddeutschland entfernt liegt.

Konsultationsprozess mit dem Betriebsrat

Die endgültige Entscheidung über die Schließung hängt noch von einem laufenden Konsultationsverfahren ab. Vion hat angekündigt, in Gesprächen mit dem Betriebsrat nach einem Interessenausgleich und einem Sozialplan zu suchen. Zudem wird geprüft, ob den betroffenen Mitarbeitenden alternative Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb des Konzerns angeboten werden können.

Kundenversorgung bleibt sichergestellt

Trotz der geplanten Schließung versichert Vion, dass die Versorgung der meisten Kunden durch andere Standorte innerhalb des Unternehmens aufrechterhalten werden kann. Auch für Lieferanten soll es weiterhin Möglichkeiten geben, ihre Produkte an andere Betriebe von Vion zu liefern. Ziel ist es, eine möglichst unterbrechungsfreie Belieferung sicherzustellen.

Globale Präsenz und finanzielle Stabilität

Trotz dieser strategischen Veränderungen zeigt sich Vion finanziell stabil: Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen mit 8.383 Mitarbeitenden einen Umsatz von 4,6 Milliarden Euro. Der Konzern betreibt Produktionsstandorte sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland und verfügt über Vertriebsniederlassungen weltweit.

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