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Vom Traktor zum Pferd: Ex-Fendt-Chef wird neuer FN-Präsident

Prof. Martin Richenhagen, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Agrartechnikunternehmens AGCO, wurde kürzlich zum neuen Präsidenten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) gewählt. Diese Entscheidung fiel während einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Warendorf, Nordrhein-Westfalen. Von den anwesenden 188 Delegierten stimmten 177 für Richenhagen, was einer beeindruckenden Zustimmungsrate von 96 Prozent entspricht.

Richenhagen, der nun von der Agrartechnik zum Pferdesport wechselt, verfügt über eine lange Geschichte im Reitsport. In seiner Stellungnahme zur Wahl äußerte er sich zukunftsorientiert und betonte, dass seine Aufgabe darin bestehe, den Verband aktiv in die Zukunft zu führen und sich nicht mit der Aufarbeitung der Vergangenheit zu beschäftigen. Er dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und zeigte sich vom klaren Wahlergebnis überrascht.

Der neue Präsident der FN war bis vor kurzem CEO bei AGCO, dem drittgrößten Landmaschinenhersteller weltweit. AGCO, bekannt durch die Marke Fendt, war bis Ende 2023 auch Hauptsponsor der FN. Richenhagens Begeisterung für den Reitsport zeigt sich auch in seiner aktiven Teilnahme an Dressurprüfungen bis zur Klasse S und seiner Tätigkeit als Richter bei internationalen Dressurturnieren. Er übernahm zudem wichtige Aufgaben, wie die des Equipechefs der deutschen Dressurreiter bei bedeutenden Veranstaltungen, unter anderem beim CHIO in Aachen und den Olympischen Reiterspielen in Hongkong. Zwischen 2004 und 2010 führte er außerdem den Deutschen Akademischen Reiterverband (DAR) als Vorsitzender.

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