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Wolfsschützer erwägen Anzeige: Streit um Wolfsabschuss in Bayern

In der Rhön, einem Gebiet im nördlichen Bayern, hat der legale Abschuss eines Wolfs, der erste seit über einem Jahrhundert, für anhaltende Unruhe gesorgt. Die Emotionen sind besonders hoch, da Wolfsschützer nun rechtliche Schritte in Erwägung ziehen. Die Genehmigung für diesen Abschuss erteilte die Regierung von Unterfranken, was seitdem für Diskussionen sorgt.

Eine Wolfsschutzorganisation hat kürzlich über das Internet angekündigt, sie plane rechtliche Schritte sowohl gegen den Präsidenten der Regierung von Unterfranken als auch gegen die Person, die den Wolf letztendlich erlegt hat. Der Hauptkritikpunkt der Wolfsfreunde liegt darin, dass die Anordnung zwar am 1. August in Kraft trat, die öffentliche Bekanntmachung jedoch erst am 23. August erfolgte. Normalerweise ist es üblich, dass Umweltverbände über solche Maßnahmen informiert werden, doch in diesem Fall argumentieren die Wolfsschützer, dass dies unterlassen wurde und somit vollendete Tatsachen geschaffen wurden.

Der Ausgang dieser kontroversen Situation bleibt ungewiss, und auch die Identität des erlegten Tieres ist noch nicht endgültig geklärt. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht bestätigt, ob es sich bei der getöteten Wölfin um das Individuum GW3092f handelt, einen Wolf, der in Deutschland aufgrund der hohen Anzahl von Rissen, die er verursacht hat, bekannt wurde.

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