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Dynamik im deutschen Traktorenmarkt: Fendt führt, Claas überholt Deutz-Fahr

Im deutschen Traktorenmarkt wurden im Jahr 2024 insgesamt 29.337 neue Schlepper zugelassen, was einem Rückgang von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies verdeutlicht eine leicht sinkende Investitionsbereitschaft in neue Traktoren unter Landwirten und Lohnunternehmern. Trotz des rückläufigen Marktes bleibt Fendt mit einer signifikanten Steigerung seiner Zulassungen auf dem ersten Platz, gefolgt von John Deere, dessen Zahlen gegenüber dem Vorjahr gesunken sind.

Fendt konnte seine Führungsposition mit 7.392 neu zugelassenen Traktoren im Jahr 2024 weiter ausbauen, was einen neuen Rekord darstellt und eine Steigerung von 1.252 Traktoren gegenüber dem Vorjahr bedeutet. John Deere hingegen erlebte einen Rückgang und registrierte 4.527 Neuzulassungen, was einem Minus von 1.272 Traktoren entspricht. Somit hat sich der Abstand zwischen den beiden Marktführern deutlich auf 2.865 Traktoren erweitert.

Eine bemerkenswerte Veränderung gab es auf dem dritten Platz: Claas stieg erstmals auf das Podium und verdrängte Deutz-Fahr, der auf den vierten Platz zurückfiel. Claas konnte seine Absatzzahlen um 133 Traktoren steigern, während Deutz-Fahr einen deutlichen Rückgang von 398 Traktoren hinnehmen musste. Kubota behält stabil den fünften Platz wie im Vorjahr.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zeichnet die Neuzulassungen in Deutschland auf, was eine wichtige Kennzahl für den tatsächlichen Absatzmarkt darstellt. Zu beachten ist, dass nicht jede Verkaufsvereinbarung sofort in einer Zulassung resultiert; einige Traktoren verbleiben unausgeliefert bei den Händlern, was die Zahlen leicht verzerrt.

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