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Sabotageakte an Erntemaschinen in Schmalkalden-Meiningen

In der Nähe von Breitungen, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, wurde kürzlich ein erheblicher Schaden an einem Häckselwerk festgestellt, nachdem eine Metallkugel an einer Maispflanze befestigt wurde. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Diese Art von Sabotage, bei der Erntemaschinen durch versteckt angebrachte Metallteile in Maisfeldern beschädigt werden, stellt zunehmend ein Problem dar.

Die lokale Polizei ermittelt nun in einem Fall von schwerer Sachbeschädigung. Während der Maisernte wurde eine Stahlkugel von einem Häcksler aufgenommen, was zu einem erheblichen Schaden an der Maschine führte. Die Agrargenossenschaft Werragrund, die schon öfter Ziel ähnlicher Angriffe war, sieht in diesem Vorfall keinen Zufall. Der Vorfall ereignete sich auf einem Maisfeld bei Breitungen, wo Unbekannte die Kugel an einer Pflanze angebracht hatten. Dabei wurde das Häckselwerk der Maschine vollständig zerstört, und ein scharfes Messer wurde herausgeschleudert, das beinahe den Fahrer eines dahinterfahrenden Lastwagens getroffen hätte.

Die Motivation hinter dieser Tat bleibt unklar, doch die betroffene Genossenschaft deutet auf eine absichtliche Sabotage hin. Ein Problem bei der Erkennung solcher Fremdkörper ist, dass Edelstahl, aus dem die Metallkugel gefertigt war, nicht magnetisch ist und somit von den Sensoren der Maschinen nicht erfasst wird. In den vergangenen Jahren kam es in der Region, sowie in Hümpfershausen und nahe Mellrichstadt in Bayern, zu ähnlichen Vorfällen. Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen führten jedoch zu keinen konkreten Ergebnissen.

Ein weiterer Vorfall wurde aus Hochaltingen, nahe Fremdingen im Kreis Donau-Ries, gemeldet. Dort wurde ebenfalls ein Angriff auf eine Maisernte verzeichnet, bei dem ein Landwirt mit seiner Erntemaschine in eine an den Pflanzen befestigte Stahlstange fuhr. Dieser Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht und führte zu einem lauten Knall sowie zu erheblichen Beschädigungen an der Maschine, wobei der Sachschaden auf etwa 10.000 Euro geschätzt wird.

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