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Effizientere Ferkelimpfung: So spart Landwirt Burbank Zeit und Stress

In der landwirtschaftlichen Praxis sind Anpassungen und Optimierungen oft unvermeidlich, besonders wenn es um die Gesundheit von Nutztieren geht. Dies erlebte auch Christian Burbank, der seine Ferkelimpfungen anpassen musste, als ein zentraler Impfstoff nicht mehr verfügbar war. Diese Veränderung führte zu einer effizienteren Organisation und weniger Stress für die Tiere.

Anpassung des Impfregimes

Christian Burbank stand vor der Herausforderung, das Impfprogramm seiner Ferkel zu überarbeiten. Ursprünglich impfte er die Ferkel gegen Mykoplasmen und Circoviren mit einem aufwändigen Verfahren. Doch als ein wichtiger PRRS-Impfstoff nicht mehr lieferbar war, entschied er sich, das Programm umzustellen. Die neue Strategie erwies sich als vorteilhaft: Die Impfung konnte nun gleichzeitig mit der Kastration und Eisengabe am dritten Lebenstag erfolgen, was den Stress für die Ferkel reduzierte.

Familienbetrieb mit klaren Aufgabenverteilungen

Betrieben wird der Hof in Nordrhein-Westfalen von Christian Burbank zusammen mit seinen Eltern Josef und Anne. Jeder hat seine klaren Aufgaben: Während Christians Mutter sich um den Abferkelstall kümmert, ist sein Vater für die Fütterung zuständig. Christian selbst konzentriert sich auf das Wohl der Ferkel vom Flatdeck bis zur Aufzucht.

Der Familienbetrieb arbeitet im 3-Wochen-Rhythmus mit 350 Sauen und setzt regelmäßig Ferkel ab, die später an langjährige Partnerbetriebe zur Mast weitergegeben werden.

Vergangenheit und Zukunft des Betriebs

Die Geschichte des Betriebs zeigt eine Entwicklung von einem gemischten Betrieb hin zur spezialisierten Sauenhaltung. Nach seiner Ausbildung und einem Jahr Zivildienst entschied sich Christian Burbank endgültig für die Schweinehaltung. Heute umfasst der Betrieb 350 Sauen, deren Produktivität durch regelmäßige Impfungen gesichert wird.

Trotz eines Rückschlags durch einen PRRS-Ausbruch blickt Christian optimistisch in die Zukunft. Er setzt darauf, dass deutsche Lebensmittelhändler weiterhin auf heimische Produktion setzen werden.

Zukunftsperspektiven in der Sauenhaltung

Für Christian Burbank ist klar: Die Investition in seinen Betrieb muss weitergehen, unabhängig davon, ob eines seiner Kinder den Hof übernehmen wird. Besonders im Bereich Bewegungsbuchten plant er Anpassungen, auch wenn konkrete Entscheidungen noch ausstehen. Fördergelder könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

Die Herausforderungen sind vielfältig: Gesetzliche Vorgaben ändern sich ständig und erfordern Flexibilität seitens der Landwirte. Doch für Christian Burbank ist klar: Die Freude an der Arbeit mit Tieren ist eine wesentliche Motivation, um auch zukünftig in die Schweinehaltung zu investieren.