Anzeige
 

Historisch schlechte Weizenernte in Frankreich erwartet

Frankreich, der größte Weizenproduzent der Europäischen Union, steht vor der schlechtesten Weizenernte der letzten 40 Jahre. Dies ist auf ungewöhnlich hohe Niederschlagsmengen zurückzuführen, die zusammen mit einem Mangel an Sonnenlicht und niedrigen Temperaturen die Erträge und die Qualität des Weizens beeinträchtigt haben. Laut Prognosen könnte die Weizenproduktion in der Saison 2024-25 auf nur 25,2 Millionen Tonnen fallen, was einem Rückgang von 27% gegenüber dem fünfjährigen Durchschnitt entspricht.

Die extremen Wetterbedingungen haben in dieser Saison europaweit den Getreideanbau beeinträchtigt. Während im Nordwesten Europas übermäßiger Regen verzeichnet wurde, leiden die Maisfelder im Osten Europas unter Dürre und hohen Temperaturen. In der vergangenen Woche haben französische Landwirte aufgrund der katastrophalen Erntebedingungen um finanzielle Unterstützung von der Regierung gebeten.

„Um eine ähnlich schlechte Ernte wie in diesem Jahr zu finden, muss man bis ins Jahr 1983 zurückgehen, als Frankreich lediglich 24,5 Millionen Tonnen erntete. Die gesamte französische Getreidebranche wird unter den Auswirkungen dieses historischen Produktionseinbruchs leiden“, erklärte Gautier Le Molgat, der Direktor von Argus Media France.

Trotz der düsteren Prognosen für Frankreich und einer geringeren Ernte in Russland wird Weizen derzeit nahe dem niedrigsten Preisniveau der letzten vier Jahre gehandelt, da die Ernte in den USA ausreichend Angebot für den Markt bereitstellt.

Lesen Sie auch

Die 10 sparsamsten Traktoren 2025 – DLG-PowerMix im Vergleich

Wer beim Traktor auf jeden Liter achtet, sollte diese Zahlen kennen: Der DLG-PowerMix zeigt knallhart, welche Schlepper wirklich sparsam sind – und...

Fendt 728 Vario ist 2025 meistzugelassener Traktor in Deutschland

Die Neuzulassungen von Traktoren im Jahr 2025 zeigen deutlich, dass Fendt die beliebteste Marke unter deutschen Landwirten bleibt. Mit insgesamt 6.314 neu...

Fendt verliert 14,6 % – warum der Marktführer trotzdem gewinnt

Von 7.392 auf 6.314 Traktoren: Fendt verzeichnet den größten Einbruch aller Top-Marken. Dennoch baut der Allgäuer Hersteller seinen Vorsprung aus. Die Erklärung...

Fendt dominiert Traktormarkt: John Deere verliert in den Niederlanden

Die niederländische Landwirtschaft steht 2025 vor der Herausforderung eines schrumpfenden Traktorenmarkts. Mit nur 2.205 neu zugelassenen Traktoren im vergangenen Jahr, die eine...

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Acker

Photon-Dünger aus den USA: Schutz für Rüben, Kartoffeln und Obst

Mit dem Spezialdünger Photon, der ursprünglich aus den USA stammt, möchte das Unternehmen Crop Climate Management (CMM) neue Maßstäbe bei der Bewältigung...

Düngesaison startet: Was Landwirte ab 1. Februar beachten müssen

Mit dem Beginn des Februars endet die winterliche Sperrfrist für Stickstoffdünger und Gülle, ein wichtiger Termin im landwirtschaftlichen Kalender. Ab dem 1....

Trockenheit trotz Schnee: Winter gefährdet Grundwasservorräte

Während viele landwirtschaftliche Flächen unter einer Schneedecke liegen, reicht die Niederschlagsmenge im Winter bisher nicht aus, um das Grundwasser ausreichend aufzufüllen. Der...

Frostschäden im Ackerbau: So beeinflussen niedrige Temperaturen Pflanzen

Die derzeit niedrigen Temperaturen in Deutschland, die häufig um den Gefrierpunkt oder darunter liegen, stellen Landwirte vor Herausforderungen. Besonders betroffen ist der...

Effiziente Gülleausbringung: Tipps zur Reduzierung von Ammoniakemissionen

Die EU hat Deutschland verpflichtet, die Ammoniakemissionen bis 2030 um 29 % im Vergleich zu 2005 zu senken. Da die Landwirtschaft hierzulande...