Anzeige
 

Rückgang der Weizenpreise auf Euronext

Am europäischen Warenmarkt Euronext verzeichneten die Weizenpreise am 10. April einen Rückgang. Der Mai-Kontrakt für Weizen fiel um 1,5 Prozent auf 216,75 Euro pro Tonne (entspricht etwa 242,37 US-Dollar). Dieser Preisrückgang steht im Zusammenhang mit der Stärkung des Euro und den Erwartungen an den USDA-Bericht für April.

Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, die Einführung erhöhter Importzölle auf Produkte aus der EU um 90 Tage zu verschieben und sie auf 10 Prozent zu belassen, beeinflusste ebenfalls die Preisentwicklung. Als Reaktion darauf setzte die EU ebenfalls für dieselbe Dauer geplante Gegenmaßnahmen auf Eis.

Marktbeobachter sehen eine gewisse Erleichterung, da die europäischen Getreidemärkte den erwarteten Turbulenzen durch die US-Zölle und die EU-Gegenmaßnahmen vorerst entgehen können. Jedoch hat die Stärke des Euro und die allgemein feste Position der Euronext die Wettbewerbsfähigkeit der EU auf den Exportmärkten verschlechtert, wie ein deutscher Händler anmerkte.

Weitere Agrarmarkt-Nachrichten

Ungarn fordert EU: Zölle auf Düngerimporte lockern

Steigende Betriebsmittelkosten setzen die Landwirtschaft in Europa zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund drängt Ungarn die Europäische Union dazu, Importzölle auf Düngemittel...

Düngemittelmarkt: Nahost dominiert Harnstoffexport weltweit

Die weltweite Versorgung mit Stickstoffdüngern bleibt stark von wenigen Exportländern abhängig. Aktuellen Marktanalysen zufolge stammen rund 13,5 Millionen Tonnen des global gehandelten...

Bullenpreise fallen um 10 Cent, Kälberpreise steigen weiter an

Die aktuellen Entwicklungen auf den Fleischmärkten zeigen ein interessantes Bild: Während sich die Preise für Jungbullen und Kühe stabil halten, versuchen Schlachtbetriebe,...

Australiens Rekordernten 2025/26 steigern Weizen- und Gerstenexporte

Australiens landwirtschaftliche Produktion hat in der Saison 2025/26 einen bemerkenswerten Anstieg verzeichnet. Die Gesamternte an Winterkulturen wird auf 68,4 Millionen Tonnen geschätzt,...

EU-Klimazoll im Kreuzfeuer: Düngemittelpreise explodieren weltweit

Die Versorgung mit Mineraldünger ist derzeit gesichert, doch die Preise sind weltweit im Aufwind. Landwirte in Europa sehen sich mit drastischen Kostensteigerungen...