Bis Anfang September hat die diesjährige Getreideernte in Russland die Marke von 100 Millionen Tonnen überschritten. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums liegt das Ergebnis damit um rund sieben Millionen Tonnen über dem Vorjahresstand zum gleichen Zeitpunkt.
Geerntet wurden bislang etwa 30 Millionen Hektar, was rund 65 Prozent der gesamten Anbaufläche entspricht. Die Durchschnittserträge sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Im Mittel erreichten die Landwirte 33,7 Dezitonnen pro Hektar, ein Plus von 12 Prozent gegenüber 30,2 Dezitonnen im Jahr 2024.
Die Erträge bei Weizen legten um rund zehn Prozent zu, beim Gersteanbau lag das Plus sogar bei 17 Prozent. Besonders hohe Werte meldeten die Regionen Kaliningrad mit 70 Dezitonnen pro Hektar, die Republik Adygeja mit 58 Dezitonnen sowie die Oblast Brjansk mit 53,7 Dezitonnen pro Hektar.
Parallel zur laufenden Ernte schreitet auch die Aussaat der Winterkulturen voran. Für die Ernte des kommenden Jahres wurden bereits 2,4 Millionen Hektar bestellt. Diese Arbeiten finden derzeit vor allem in den Regionen der Zentral-, Nordwest- und Wolga-Distrikte statt.
