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EU-Getreidehandel startet schwächer ins neue Wirtschaftsjahr

In den ersten beiden Monaten des Wirtschaftsjahres 2025/26 hat die Europäische Union deutlich weniger Weichweizen exportiert. Nach Angaben der EU-Kommission belief sich die Ausfuhrmenge bis Ende August auf 2,57 Millionen Tonnen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 4,6 Millionen Tonnen gewesen.

Gleichzeitig zeigt sich ein anderes Bild beim Gerstehandel. Hier legten die Exporte zu und erreichten 1,6 Millionen Tonnen. Im Vorjahr hatte die EU im gleichen Zeitraum 1,32 Millionen Tonnen ausgeführt.

Auch die Einfuhren von Getreide in die EU gingen im Juli und August spürbar zurück. Besonders betroffen war der Import von Weichweizen, der mit 807.780 Tonnen rund ein Drittel unter dem Vorjahreswert lag. Bei Gerste reduzierten sich die Einfuhren sogar um 62 Prozent auf 111.200 Tonnen.

Deutlich niedriger fielen auch die Maisimporte aus. Sie summierten sich in den ersten beiden Monaten des Wirtschaftsjahres auf 1,88 Millionen Tonnen, was einem Rückgang um die Hälfte entspricht.

Im Gegensatz dazu verzeichnete die Einfuhr von Hartweizen einen klaren Anstieg. Mit 253.700 Tonnen lag die Menge um 32 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.

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